E-Commerce Agentur für Deutschland · WooCommerce & Shopify · remote
19 % statt 20 % Umsatzsteuer ist der harmlose Teil. Dahinter warten LUCID-Registrierung, Stiftung EAR, der Kündigungsbutton nach § 312k BGB, die wortgenaue Buttonlösung und die 30-Tage-Bestpreisangabe bei jedem Rabatt - in einem Markt, in dem Abmahnungen ein eigenes Geschäftsmodell sind. Wir bauen und betreuen WooCommerce- und Shopify-Shops, die dafür richtig konfiguriert sind.
SHOMUGO GmbH · Neubaugasse 24/1, 8020 Graz · Remote für ganz Deutschland · B2B im Reverse-Charge-Verfahren
Remote für alle 16 Bundesländer
Projekte laufen remote - Video-Call, Aufzeichnung, schriftliche Doku. Vor-Ort-Termine in Deutschland nach Absprache und mit Anreiseplanung.
Was der deutsche Markt zusätzlich verlangt
Deutschland und Österreich teilen die Sprache und den größten Teil des EU-Rechts - aber genau an den Stellen, an denen abgemahnt wird, gehen sie auseinander. Diese Punkte sehen im Shop nach nichts aus. Sie kosten trotzdem Geld, sobald jemand genauer hinschaut.
Wer verpackte Ware an Endverbraucher in Deutschland versendet, muss sich vorher im Verpackungsregister LUCID bei der Zentralen Stelle registrieren und die Verpackungen bei einem dualen System lizenzieren - unabhängig davon, ob der Versender in Deutschland oder in Österreich sitzt. Marktplätze prüfen die Registrierung und sperren Angebote ohne gültige Nummer. Die Registrierung ist personengebunden und kann nicht vom Dienstleister übernommen werden.
Elektro- und Elektronikgeräte - dazu zählen auch Kabel, Leuchtmittel, Geräte mit fest verbautem Akku und viele Kleinteile - müssen vor dem ersten Verkauf bei der Stiftung EAR registriert sein. Ohne Sitz in Deutschland geht das nur über einen bevollmächtigten Vertreter. Für Batterien gilt dasselbe Muster. Ein Verkauf ohne Registrierung ist ein Vertriebsverbot, nicht nur ein Formfehler.
Seit der Novelle der Preisangabenverordnung muss bei jeder Preisermäßigung der niedrigste Gesamtpreis der vorangegangenen 30 Tage angegeben werden - nicht der UVP, nicht der zuletzt verlangte Preis. Kaum ein Shop-System macht das ohne Konfiguration korrekt, und durchgestrichene Preise sind eines der beliebtesten Abmahnziele überhaupt. Dazu kommen Grundpreise pro Kilogramm, Liter oder Meter bei allen Mengenprodukten.
Der Bestellbutton muss „zahlungspflichtig bestellen“ oder eine ebenso eindeutige Formulierung tragen. „Jetzt kaufen“, „Bestellung abschließen“ oder ein englischer Theme-Standard reichen nicht. Unmittelbar darüber müssen Ware, Gesamtpreis, Versandkosten und Vertragslaufzeit sichtbar sein. Bei einem falsch beschrifteten Button kommt im Zweifel gar kein Vertrag zustande.
Wer Dauerschuldverhältnisse online anbietet - Abo-Boxen, Mitgliedschaften, Wartungsverträge, SaaS - braucht einen jederzeit erreichbaren Kündigungsbutton mit vorgeschriebenem Bestätigungsablauf. In Österreich gibt es diese Pflicht so nicht - entsprechend fehlt sie in fast jedem Shop, der aus Österreich heraus nach Deutschland verkauft.
19 % Regelsatz, 7 % ermäßigt für Lebensmittel, Bücher und weitere Warengruppen. Wer aus Österreich mit 20 % kalkuliert hat und nach Deutschland liefert, hat entweder falsch ausgezeichnete Preise oder eine falsch abgeführte Steuer - beides fällt oft erst in der Buchhaltung auf, dann aber rückwirkend für alle Bestellungen. Shops, die gleichzeitig nach AT, DE und CH liefern, brauchen sauber getrennte Steuerzonen.
Der EU-weite Schwellenwert für Fernverkäufe an Privatkunden liegt bei 10.000 Euro Jahresumsatz - kumuliert über alle EU-Länder, nicht pro Land. Darüber wird mit dem Steuersatz des Bestimmungslandes abgerechnet, in der Regel über den One-Stop-Shop. Technisch heißt das: Der Shop muss den Steuersatz nach Lieferadresse bestimmen, nicht nach Shop-Standort.
Die EU-Produktsicherheitsverordnung gilt seit Dezember 2024 europaweit - durchgesetzt wird sie vor allem in Deutschland. Name, Anschrift und Kontakt von Hersteller und verantwortlicher Person müssen auf der Produktseite stehen, bevor bestellt wird. WooCommerce löst das über zusätzliche Felder oder Plugins, Shopify über Metafields und Theme-Code - in beiden Fällen ist es Konfigurationsarbeit, kein Häkchen.
Das TTDSG heißt seit 2024 TDDDG - der Kern bleibt: Ohne vorherige Einwilligung dürfen keine nicht notwendigen Cookies gesetzt und keine Drittanbieter-Skripte geladen werden. In der Praxis scheitert das selten am Banner, sondern an Tracking-Pixeln, Schriftarten und Karten-Einbindungen, die unabhängig vom Banner im Theme-Code geladen werden. Genau darauf schauen wir im Shop-Check.
Wettbewerber, Verbände und Vereine können Verstöße kostenpflichtig abmahnen. Das Gesetz zur Stärkung des fairen Wettbewerbs hat den gröbsten Missbrauch eingeschränkt und die Kostenerstattung bei bestimmten Informationspflicht-Verstößen gestrichen - verschwunden ist das Thema damit nicht. Der Unterschied zu Österreich ist keine Rechtsfrage, sondern eine der Wahrscheinlichkeit: In Deutschland schaut deutlich häufiger jemand hin.
Wir sind Praktiker aus der Shop-Entwicklung und keine Rechtsanwälte - dieser Überblick ersetzt keine Rechtsberatung. Wir setzen technisch sauber um, was rechtlich gefordert ist, und benennen im Befundbericht, wo dein Shop Lücken hat. Für verbindliche Rechtstexte arbeiten wir mit Trusted Shops und der IT-Recht Kanzlei zusammen.
Der deutsche Markt ist rechnungsaffin wie kaum ein anderer in Europa. Ein Checkout ohne Kauf auf Rechnung und ohne PayPal verliert Bestellungen, bevor irgendein Rechtsthema überhaupt relevant wird.
EPS ist eine rein österreichische Methode. Sie im DE-Checkout stehen zu lassen kostet nichts - zeigt deutschen Kunden aber sofort, dass der Shop nicht für sie gebaut wurde.
Für WooCommerce gibt es mit Germanized ein ausgereiftes Plugin für deutsche Pflichtangaben - Grundpreise, Lieferzeiten, Checkout-Texte, Rechnungsdokumente. Installiert ist es schnell, korrekt konfiguriert ist es selten.
Germanized einrichten lassen →Zwei unserer kostenlosen Tools decken typische DE-Themen ab: der PPWR-Check für die kommende EU-Verpackungsverordnung und der B2B-Check für Shops, die an Geschäftskunden verkaufen.
PPWR-Check starten → B2B-Check starten →Der Unterschied auf einen Blick
Wenn du in beide Märkte verkaufst, brauchst du nicht zwei Shops - aber eine Konfiguration, die beide Regelwerke gleichzeitig bedient.
| Thema | Österreich | Deutschland |
|---|---|---|
| Umsatzsteuer | 20% / 10% | 19% / 7% |
| Fernabsatzrecht | FAGG | BGB (§§ 312 ff., 355 ff.) |
| Kündigungsbutton | keine Entsprechung | Pflicht bei Abos (§ 312k BGB) |
| Verpackungen | Systemteilnahme, z. B. ARA | LUCID-Registrierung + duales System |
| Elektrogeräte | Registrierung im EAG-Register | Stiftung EAR, ausländische Händler nur mit Bevollmächtigtem |
| Rabatt-Auszeichnung | Preisauszeichnungsrecht | PAngV: niedrigster Preis der letzten 30 Tage |
| Cookie-Recht | DSG / TKG | TDDDG (früher TTDSG) |
| Beliebte Zahlungsart | EPS, Kreditkarte | Kauf auf Rechnung, PayPal |
| Durchsetzung | eher Behörden und Kammern | aktives Abmahnwesen über Wettbewerber und Verbände |
Vereinfachte Übersicht für die Einordnung, kein vollständiger Rechtsüberblick und keine Rechtsberatung. Details hängen von Sortiment, Rechtsform und Zielgruppe ab.
Bevor du weiterliest
Es gibt genug Agenturen, die auf jeder Landingpage so tun, als hätten sie ein Büro um die Ecke. Wir haben eines - in Österreich. Was das für ein Projekt in Deutschland bedeutet, steht hier vollständig.
Vollständig remote: Video-Calls mit Aufzeichnung, schriftliche Befunde, dokumentierte Änderungen, direkter Draht zu Irena und Ronny statt Ticketsystem. Das ist bei uns der Normalfall - auch für österreichische Kunden. Vor-Ort-Termine in Deutschland sind nach Absprache und mit Anreiseplanung möglich.
Bei Unternehmenskunden in Deutschland stellen wir ohne ausgewiesene Umsatzsteuer aus - Reverse Charge, du versteuerst im eigenen Land. Dafür brauchen wir deine gültige USt-IdNr. Alle genannten Preise sind Nettopreise; für dich als deutschen Unternehmer sind sie damit auch der Rechnungsbetrag.
Keine Rechtsanwälte und keine Steuerberatung. Wir setzen technisch korrekt um, was gefordert ist, und sagen dir, wo dein Shop Lücken hat - Rechtstexte und verbindliche Einschätzungen kommen von spezialisierten Anbietern. Registrierungen bei LUCID und EAR musst du selbst vornehmen; wir sagen dir, welche du brauchst und was danach im Shop passieren muss.
Wir bauen seit Jahren Shops, die aus Österreich nach Deutschland und in die Schweiz liefern - und deutsche Shops, die nach Österreich verkaufen. Deshalb ist der DACH-Übergang für uns kein Sonderfall, sondern Alltag: Steuerzonen, Versandregeln, unterschiedliche Pflichtangaben und zwei Rechtsräume in einer Installation. Eine reine Inlands-Agentur denkt diesen Fall oft erst mit, wenn er schon Probleme macht.
Was wir für Shops im deutschen Markt machen
Kein Angebot ohne Befund. Kein Eingriff ohne Backup. Keine Änderung ohne Doku. Das gilt für deutsche Projekte genauso wie für österreichische.
WooCommerce oder Shopify, von Anfang an für Deutschland konfiguriert: Steuerzonen mit 19 % und 7 %, Buttonlösung, Grundpreise, deutsche Zahlungsarten inklusive Rechnungskauf, saubere Einbindung deiner Rechtstexte.
Mehr zum Shop-Aufbau →Vollständige Prüfung deines bestehenden Shops: Checkout-Funnel, Ladezeit, Tracking und Consent, Pflichtangaben, PAngV-Rabattlogik, GPSR-Felder, Steuerzonen. Schriftlicher Befundbericht, priorisiert nach Umsatzhebel.
Mehr zum Shop-Check →Umsetzung der wirksamsten Maßnahmen aus dem Befundbericht - Checkout, Consent-Konfiguration, Ladezeit, Plugin-Konflikte, Produktseiten. Klar begrenzter Umfang, alles dokumentiert.
Mehr zum Shop-Fix →Grundpreise, 30-Tage-Bestpreis bei Rabatten, GPSR-Angaben auf der Produktseite, Kündigungsbutton bei Abo-Modellen, Consent ohne vorab ladende Skripte - bei WooCommerce über Germanized und Felder, bei Shopify über Metafields und Liquid.
Mehr zur Rechtssicherheit →Ein Shop, mehrere Märkte: getrennte Steuerzonen, Versandregeln und Pflichtangaben je Zielland, OSS-taugliche Konfiguration, Zahlungsarten passend zum jeweiligen Markt. Ohne zweite Installation und ohne doppelte Pflege.
WooCommerce-Betreuung →Du willst selbst verstehen, was dein Shop für den deutschen Markt braucht? Einzelsessions oder ein Coaching-Paket - mit Aufzeichnung, damit das Wissen im Team bleibt und nicht bei uns.
Mehr zum Coaching →Einstieg wählen
Öffentliche Preise, klare Leistungslisten und eine ehrliche Nicht-Liste - für deutsche Kunden zu denselben Konditionen wie für österreichische.
Vollständige Analyse · Befundbericht · 45 Min Besprechung
Shop-Check inklusive · bereits gekaufter Check wird angerechnet
Laufend · klares Kontingent · direkter Ansprechpartner
Du willst keinen bestehenden Shop prüfen lassen, sondern einen neuen bauen?
Der Shop-Aufbau startet ab 6.900 € netto, B2B-Shops ab 12.000 € netto -
Details unter Shop-Aufbau und Preise.
Alle Preise netto. Für Unternehmenskunden in Deutschland mit gültiger USt-IdNr. rechnen wir
im Reverse-Charge-Verfahren ab - ohne ausgewiesene österreichische Umsatzsteuer.
Bei allen anderen Konstellationen klären wir die steuerliche Behandlung vor Auftragserteilung.
Häufige Fragen aus Deutschland
Ja. Shop-Aufbau, Shop-Check und laufende Betreuung laufen vollständig remote - das ist bei uns der Normalfall, nicht die Ausnahme. Für Unternehmenskunden in Deutschland rechnen wir im Reverse-Charge-Verfahren ab, also ohne ausgewiesene Umsatzsteuer. Dafür brauchen wir deine gültige USt-IdNr.
Der Umsatzsteuersatz (19 % statt 20 %), die Registrierungspflichten nach Verpackungsgesetz (LUCID) und ElektroG (Stiftung EAR), der Kündigungsbutton nach § 312k BGB, die wortgenaue Buttonlösung und die 30-Tage-Bestpreisangabe der Preisangabenverordnung. Dazu kommt ein deutlich aktiveres Abmahnwesen.
Ab 10.000 Euro Jahresumsatz an Privatkunden in der EU wird im Bestimmungsland versteuert, üblicherweise über den One-Stop-Shop. Dazu kommen LUCID-Registrierung mit Systembeteiligung, bei Elektrogeräten eine EAR-Registrierung über einen Bevollmächtigten - und Zahlungsarten, die zum deutschen Markt passen. EPS nutzt in Deutschland niemand.
Nein. Wir sind Praktiker aus der Shop-Entwicklung, keine Rechtsanwälte. Wir setzen technisch korrekt um, was rechtlich gefordert ist, und zeigen dir im Befundbericht, wo dein Shop Lücken hat. Für verbindliche Rechtstexte arbeiten wir mit Trusted Shops und der IT-Recht Kanzlei zusammen.
Beides funktioniert. WooCommerce bringt mit Germanized ein ausgereiftes Plugin für deutsche Pflichtangaben mit. Shopify braucht für Grundpreise, GPSR-Angaben und den Kündigungsbutton Metafields und Anpassungen im Theme-Code. Wir empfehlen nach Projekt, nicht nach Provision - wir bekommen für keine der beiden Plattformen eine.
Nach Absprache und mit Anreiseplanung möglich, aber nicht der Regelfall. Der Großteil unserer Projekte läuft vollständig remote - per Video-Call, mit Aufzeichnung und schriftlicher Dokumentation. Das ändert nichts an der Qualität und spart beiden Seiten Zeit und Kosten.
Erstgespräch anfragen
Das Erstgespräch ist kostenlos und dauert 30 Minuten - per Video-Call. Kein Verkaufsdruck, keine vorgefertigten Angebote: Wir hören zuerst zu und sagen dir auch, wenn dein Vorhaben so keinen Sinn ergibt.
Antwort werktags innerhalb von 24 Stunden.
+43 681 103 56 400
office@shomugo.com
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