Sichtbarkeitshebel · Vertrauen & Autorität
Ein Link von einer anderen Website ist eine Empfehlung – und Google wertet ihn nach wie vor als Signal. Für Shops gibt es dafür gute Quellen: Hersteller, Partner, Verbände, die Region. Und es gibt Angebote, die schnell viele Links versprechen. Die meisten davon sind ein Risiko.
Quiz
Solche Mails und Angebote landen regelmäßig im Postfach. Entscheide bei jedem, wie du es einschätzt – die Auflösung kommt sofort.
Die Angebote sind typische Beispiele aus der Praxis, sinngemäß zusammengefasst. Die Einordnung folgt den Google-Spam-Richtlinien und den Regeln zur Werbekennzeichnung.
Linkprofil im Vergleich
Wer die verweisenden Seiten eines Shops auswertet, sieht schnell, wie die Links entstanden sind. Schalte zwischen beiden Profilen um.
Die Anteile sind frei gewählt, um typische Muster zu zeigen. Ein echtes Linkprofil wertest du über den Bericht „Links“ in der Search Console oder ein Backlink-Werkzeug aus.
Wie sieht dein Linkprofil aus – und welche seriösen Quellen hast du noch nicht genutzt?Kostenloser 30-Minuten-Call · unverbindlich · per Video oder Telefon
30 Min. sprechen: BacklinksWarum Links wirken
Was du über dich selbst schreibst, kann jeder schreiben. Ein Link von einer unabhängigen Seite ist ein Hinweis, dass andere deinen Shop für erwähnenswert halten.
Ein Link vom Hersteller deiner Wanderschuhe sagt mehr über deinen Shop als einer von einem Rezeptblog. Thematische Nähe zählt mehr als die reine Zahl.
Wer über die Händlersuche eines Herstellers kommt, will genau diese Marke kaufen. Gute Links bringen Kunden – auch dann, wenn sie für das Ranking wenig zählen.
Werkzeug
Wähle deinen Shoptyp und hake an, was du schon hast. Du bekommst eine priorisierte Liste mit Aufwand, Erfolgsaussicht und dem nächsten Schritt – zum Kopieren in deine Aufgabenliste.
Die Liste im Call priorisierenWir schauen auf dein Linkprofil und sagen dir, welche Quellen du zuerst angehen solltest.
Vorlage
Die meisten Links bekommst du, weil du fragst. Kurz, konkret und ohne Gegenleistung anzubieten –
denn ein bezahlter Link wäre wieder ein Fall für rel="sponsored".
Betreff:
Du kannst den Text direkt im Feld anpassen. Änderungen an den Eingaben links erzeugen den Text neu. Es wird nichts gespeichert oder versendet.
Wen solltest du zuerst anfragen?Im Call gehen wir deine Marken und Partner durch und prüfen, wo dein Shop noch fehlt.
Link-Attribut-Helfer
rel-Attribut braucht dieser Link?Gilt in beide Richtungen: für Links, die andere auf deinen Shop setzen, und für Links, die du selbst setzt – etwa im Blog, bei Partnern oder in Bewertungen.
Empfehlung
Sind deine Links richtig gekennzeichnet?Im Call prüfen wir Sponsoring-, Partner- und Blog-Links in deinem Shop auf das passende Attribut.
Ehrlich abgewogen
Risiko-Ampel
Verdiente Links sind unkritisch. Gekaufte, getauschte oder versteckt bezahlte Links sind es nicht.
rel="sponsored"
(alternativ rel="nofollow"). Das gilt für Sponsoring, Anzeigen und Affiliate-Links – auch
für die, die du selbst setzt.Stand 10/2026. Eingeordnet nach den Google-Richtlinien für die Suche und dem Recht in Deutschland und Österreich. Das ist eine Einschätzung aus der Praxis, keine Rechtsberatung – für verbindliche rechtliche Prüfungen arbeiten wir mit der IT-Recht Kanzlei zusammen.
Umsetzung
Erst schauen, was da ist, dann die naheliegenden Quellen nutzen, dann Anlässe schaffen, über die andere berichten wollen.
| Plattform | So wird es gebaut | Aufwand | Worauf wir achten |
|---|---|---|---|
| Search Console | Im Bericht „Links“ die externen Links ansehen: Welche Websites verlinken am häufigsten, welche Seiten werden am häufigsten verlinkt, mit welchen Texten? Dazu der Bericht „Manuelle Maßnahmen“. | 1–2 Std., dann vierteljährlich | Der Bericht zeigt eine Auswahl, keine vollständige Liste. Spam-Links, die du nicht selbst gesetzt hast, sind meist kein Grund zur Sorge. |
| Hersteller & Partner | Händlerlisten und Händlersuchen der Marken prüfen, fehlende Einträge anfragen. Lieferanten, Produzenten und Dienstleister um Aufnahme auf Referenz- oder Kooperationsseiten bitten, Logos mit Link inklusive. | 1–3 Tage Recherche und Anfragen | Der Link sollte auf die passende Marken- oder Kategorieseite zeigen, nicht nur auf die Startseite. Einträge nach Umzügen und URL-Änderungen aktualisieren lassen. |
| PR & Inhalte | Anlässe schaffen, die andere verlinken wollen: eigene Auswertungen, nützliche Werkzeuge, Expertenwissen und Ratgeber. Dazu Themenangebote an regionale Medien und Fachmedien. | laufend, je Anlass 2–5 Tage | Methodik bei eigenen Daten offenlegen. Produktproben an Redaktionen nur mit dem Hinweis, dass Beiträge mit Gegenleistung als Werbung gekennzeichnet werden müssen. |
| WooCommerce / Shopify | Eine Seite „Unsere Marken“ oder „Partner“ anlegen, auf die Anfragen verweisen können.
Ausgehende Links im Blog mit dem passenden rel-Attribut setzen – mehr dazu im Beitrag zu
rel-Attributen. | 0,5–1 Tag | In WordPress ergänzen SEO-Plugins im Link-Dialog oft Optionen für nofollow und sponsored, in Shopify geht es
über die HTML-Ansicht des Editors. Links in Kommentaren und Bewertungen als ugc ausgeben. |
Aus der Praxis
Ein paar hundert Links für wenig Geld, nur um zu sehen, was passiert. Was bleibt, ist ein Linkprofil, das man nicht mehr so leicht loswird.
Zwanzig Links mit dem Text „Wanderschuhe günstig kaufen“. Natürliche Links nennen meist den Shopnamen oder die Adresse – alles andere fällt auf.
Der Shop führt zwanzig Marken, steht aber nur bei drei in der Händlersuche. Die naheliegendsten Links bleiben liegen.
Der Verein verlinkt als Dank – ohne rel="sponsored". Gut gemeint, aber
nach den Google-Richtlinien ein bezahlter Link.
Ein Tool meldet „toxische Links“, und hunderte Domains landen in der Entwertungsliste – darunter auch brauchbare.
Wir schauen es uns gemeinsam an und zeigen dir, welche seriösen Quellen du nutzen kannst – im kostenlosen Call.
Häufige Fragen
Ja. Links von anderen Websites sind für Google weiterhin eines von vielen Signalen, um Bedeutung und Vertrauenswürdigkeit einer Seite einzuschätzen. Entscheidend ist aber nicht die Menge, sondern woher die Links kommen: Ein Eintrag in der Händlerliste eines Herstellers oder ein Bericht in einem Fachmedium ist mehr wert als hunderte Links von Seiten ohne Bezug zu deinem Sortiment.
Links zu kaufen oder zu verkaufen, um das Ranking zu beeinflussen, verstößt gegen die Spam-Richtlinien von Google und kann zu Abwertungen oder manuellen Maßnahmen führen. Bezahlte Links sind nur in Ordnung, wenn sie mit rel="sponsored" oder rel="nofollow" gekennzeichnet sind. Bezahlte Veröffentlichungen sind außerdem Werbung und müssen für Leser als solche erkennbar sein.
Die realistischsten Quellen sind Händlerlisten der Hersteller, Lieferanten und Partner, Branchenverbände, regionale Medien und Vereine. Dazu kommen Inhalte, die andere gern verlinken: eigene Auswertungen, nützliche Werkzeuge und Expertenwissen. Und oft wird dein Shop schon erwähnt, nur ohne Link. Dann lohnt sich eine freundliche Nachfrage.
Das Attribut rel="sponsored" kennzeichnet Links, für die Geld oder eine andere Gegenleistung geflossen ist, etwa bei Sponsoring, Werbeanzeigen oder Affiliate-Links. Für Links in Kommentaren und Forenbeiträgen gibt es rel="ugc". Mit rel="nofollow" zeigst du allgemein, dass du einer Seite keine Empfehlung aussprechen willst. Google versteht diese Angaben als Hinweise.
In den meisten Fällen nicht. Google gibt an, viele minderwertige Links ohnehin zu ignorieren. Das Tool ist für Ausnahmefälle gedacht, etwa wenn es eine manuelle Maßnahme wegen unnatürlicher Links gibt oder früher selbst in großem Stil Links gekauft wurden. Falsch eingesetzt kann es auch gute Links entwerten.
Such in Google nach deinem Shopnamen in Anführungszeichen und schließe die eigene Domain aus, zum Beispiel mit -site:dein-shop.at. Auch Suchen nach Inhabernamen oder Eigenmarken helfen. Findest du einen Beitrag, der dich nennt, aber nicht verlinkt, frag freundlich nach einem Link, ohne eine Gegenleistung anzubieten.
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Wir schauen gemeinsam auf deine Sichtbarkeit
In 30 Minuten schauen wir auf dein Linkprofil in der Search Console, deine Marken und Partner. Du weißt danach, welche Quellen du zuerst angehen solltest, ob es Altlasten gibt und was sich wirklich lohnt.
Du sprichst direkt mit Irena oder Ronny Kühn – nicht mit einem Vertriebsteam.