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Backlinks & Erwähnungen: Empfehlungen, die Google zählt

Ein Link von einer anderen Website ist eine Empfehlung – und Google wertet ihn nach wie vor als Signal. Für Shops gibt es dafür gute Quellen: Hersteller, Partner, Verbände, die Region. Und es gibt Angebote, die schnell viele Links versprechen. Die meisten davon sind ein Risiko.

Thema Linkaufbau Wirkung hoch Aufwand hoch Hohes Risiko

Quiz

Seriös oder riskant? Acht Link-Angebote, die Shops wirklich bekommen

Solche Mails und Angebote landen regelmäßig im Postfach. Entscheide bei jedem, wie du es einschätzt – die Auflösung kommt sofort.

Link-Angebote
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Die Angebote sind typische Beispiele aus der Praxis, sinngemäß zusammengefasst. Die Einordnung folgt den Google-Spam-Richtlinien und den Regeln zur Werbekennzeichnung.

Linkprofil im Vergleich

Wie ein gekauftes und ein verdientes Linkprofil aussehen

Wer die verweisenden Seiten eines Shops auswertet, sieht schnell, wie die Links entstanden sind. Schalte zwischen beiden Profilen um.

Illustration · keine echten Daten

Woher die Links kommen

Mit welchem Text verlinkt wird

Neue verlinkende Websites pro Monat

vor 12 Monatenheute

Die Anteile sind frei gewählt, um typische Muster zu zeigen. Ein echtes Linkprofil wertest du über den Bericht „Links“ in der Search Console oder ein Backlink-Werkzeug aus.

Wie sieht dein Linkprofil aus – und welche seriösen Quellen hast du noch nicht genutzt?Kostenloser 30-Minuten-Call · unverbindlich · per Video oder Telefon

30 Min. sprechen: Backlinks

Warum Links wirken

Qualität vor Menge: Was einen guten Link ausmacht

Empfehlung statt Eigenlob

Was du über dich selbst schreibst, kann jeder schreiben. Ein Link von einer unabhängigen Seite ist ein Hinweis, dass andere deinen Shop für erwähnenswert halten.

Relevanz aus dem Umfeld

Ein Link vom Hersteller deiner Wanderschuhe sagt mehr über deinen Shop als einer von einem Rezeptblog. Thematische Nähe zählt mehr als die reine Zahl.

Besucher, nicht nur Signal

Wer über die Händlersuche eines Herstellers kommt, will genau diese Marke kaufen. Gute Links bringen Kunden – auch dann, wenn sie für das Ranking wenig zählen.

Werkzeug

Linkquellen-Finder: Wo dein Shop Links verdienen kann

Wähle deinen Shoptyp und hake an, was du schon hast. Du bekommst eine priorisierte Liste mit Aufwand, Erfolgsaussicht und dem nächsten Schritt – zum Kopieren in deine Aufgabenliste.

Stadt oder Bundesland – leer lassen, wenn du nur online verkaufst.
Was du schon hast

Die Liste im Call priorisierenWir schauen auf dein Linkprofil und sagen dir, welche Quellen du zuerst angehen solltest.

Vorlage

Anfrage an Hersteller und Partner – fertig zum Anpassen

Die meisten Links bekommst du, weil du fragst. Kurz, konkret und ohne Gegenleistung anzubieten – denn ein bezahlter Link wäre wieder ein Fall für rel="sponsored".

Am besten die passende Marken- oder Kategorieseite, nicht nur die Startseite.

Betreff:

Du kannst den Text direkt im Feld anpassen. Änderungen an den Eingaben links erzeugen den Text neu. Es wird nichts gespeichert oder versendet.

Wen solltest du zuerst anfragen?Im Call gehen wir deine Marken und Partner durch und prüfen, wo dein Shop noch fehlt.

Link-Attribut-Helfer

Welches rel-Attribut braucht dieser Link?

Gilt in beide Richtungen: für Links, die andere auf deinen Shop setzen, und für Links, die du selbst setzt – etwa im Blog, bei Partnern oder in Bewertungen.

Empfehlung

Zum HTML-Link-Generator

Sind deine Links richtig gekennzeichnet?Im Call prüfen wir Sponsoring-, Partner- und Blog-Links in deinem Shop auf das passende Attribut.

Ehrlich abgewogen

Lohnt sich aktiver Linkaufbau für deinen Shop?

Spricht dafür

  • Stärkt die ganze Domain – gute Links helfen oft auch Kategorien, auf die sie nicht direkt zeigen.
  • Bringt passende Besucher, etwa über die Händlersuche eines Herstellers.
  • Viele Quellen gibt es schon: Hersteller, Lieferanten, Verbände – man muss nur fragen.
  • Langlebig: Ein Eintrag in einer Händlerliste bleibt oft jahrelang bestehen.
  • Stärkt die Marke: Erwähnungen in Medien und Vereinen wirken auch ohne Link.

Spricht dagegen

  • Wirkt langsam und lässt sich schlecht planen – niemand muss dich verlinken.
  • Viel Handarbeit: Recherche, Anfragen, Nachfassen, gute Inhalte als Anlass.
  • Hohes Risiko bei Abkürzungen: Gekaufte Links können zu Abwertung oder manuellen Maßnahmen führen.
  • Wirkung schwer messbar: Welcher Link welches Ranking bewegt, lässt sich kaum sauber zuordnen.
  • Bringt wenig, wenn die Basis fehlt: Langsame Seiten und dünne Kategorien rettet kein Link.

Risiko-Ampel

Was Google und das Recht erwarten

Hohes Risiko

Verdiente Links sind unkritisch. Gekaufte, getauschte oder versteckt bezahlte Links sind es nicht.

  • Linkkauf zur Rankingbeeinflussung verstößt gegen die Spam-Richtlinien.Google zählt das Kaufen und Verkaufen von Links, die das Ranking beeinflussen sollen, ausdrücklich zu Link-Spam – ebenso automatisiert erzeugte Links und Links aus minderwertigen Verzeichnissen. Mögliche Folgen sind Abwertungen oder eine manuelle Maßnahme, die in der Search Console angezeigt wird.
  • Bezahlte Links kennzeichnen.Links, für die Geld, Ware oder eine andere Gegenleistung fließt, erhalten rel="sponsored" (alternativ rel="nofollow"). Das gilt für Sponsoring, Anzeigen und Affiliate-Links – auch für die, die du selbst setzt.
  • Bezahlte Veröffentlichungen sind Werbung.Gastartikel, Kooperationen oder Produkttests mit Gegenleistung müssen für Leser als Werbung erkennbar sein. Das verlangt das Wettbewerbsrecht; in Österreich gibt es zusätzlich medienrechtliche Vorgaben zur Kennzeichnung entgeltlicher Veröffentlichungen. Das technische Attribut ersetzt diesen sichtbaren Hinweis nicht.
  • Linktausch und Gastartikel-Kampagnen in großem Stil sind ebenfalls Spam.Ein Partner, der dich verlinkt, weil ihr zusammenarbeitet, ist normal. Übermäßiger Linktausch nach dem Muster „Verlinkst du mich, verlinke ich dich“ und viele Gastartikel mit Keyword-Ankertexten nennt Google dagegen als Beispiele für Link-Spam.
  • Das Disavow-Tool nur im Ausnahmefall.Google gibt an, viele minderwertige Links ohnehin nicht zu werten. Das Tool zum Entwerten von Links ist für Sonderfälle gedacht, etwa nach einer manuellen Maßnahme oder wenn früher selbst viele Links gekauft wurden. Falsch eingesetzt kann es auch nützliche Links entwerten – lieber vorher prüfen lassen.

Stand 10/2026. Eingeordnet nach den Google-Richtlinien für die Suche und dem Recht in Deutschland und Österreich. Das ist eine Einschätzung aus der Praxis, keine Rechtsberatung – für verbindliche rechtliche Prüfungen arbeiten wir mit der IT-Recht Kanzlei zusammen.

Umsetzung

So gehen wir Backlinks für Shops an

Erst schauen, was da ist, dann die naheliegenden Quellen nutzen, dann Anlässe schaffen, über die andere berichten wollen.

PlattformSo wird es gebautAufwandWorauf wir achten
Search ConsoleIm Bericht „Links“ die externen Links ansehen: Welche Websites verlinken am häufigsten, welche Seiten werden am häufigsten verlinkt, mit welchen Texten? Dazu der Bericht „Manuelle Maßnahmen“.1–2 Std., dann vierteljährlichDer Bericht zeigt eine Auswahl, keine vollständige Liste. Spam-Links, die du nicht selbst gesetzt hast, sind meist kein Grund zur Sorge.
Hersteller & PartnerHändlerlisten und Händlersuchen der Marken prüfen, fehlende Einträge anfragen. Lieferanten, Produzenten und Dienstleister um Aufnahme auf Referenz- oder Kooperationsseiten bitten, Logos mit Link inklusive.1–3 Tage Recherche und AnfragenDer Link sollte auf die passende Marken- oder Kategorieseite zeigen, nicht nur auf die Startseite. Einträge nach Umzügen und URL-Änderungen aktualisieren lassen.
PR & InhalteAnlässe schaffen, die andere verlinken wollen: eigene Auswertungen, nützliche Werkzeuge, Expertenwissen und Ratgeber. Dazu Themenangebote an regionale Medien und Fachmedien.laufend, je Anlass 2–5 TageMethodik bei eigenen Daten offenlegen. Produktproben an Redaktionen nur mit dem Hinweis, dass Beiträge mit Gegenleistung als Werbung gekennzeichnet werden müssen.
WooCommerce / ShopifyEine Seite „Unsere Marken“ oder „Partner“ anlegen, auf die Anfragen verweisen können. Ausgehende Links im Blog mit dem passenden rel-Attribut setzen – mehr dazu im Beitrag zu rel-Attributen.0,5–1 TagIn WordPress ergänzen SEO-Plugins im Link-Dialog oft Optionen für nofollow und sponsored, in Shopify geht es über die HTML-Ansicht des Editors. Links in Kommentaren und Bewertungen als ugc ausgeben.

Aus der Praxis

Die häufigsten Fehler beim Linkaufbau für Shops

Das Linkpaket „zum Testen“

Ein paar hundert Links für wenig Geld, nur um zu sehen, was passiert. Was bleibt, ist ein Linkprofil, das man nicht mehr so leicht loswird.

Immer derselbe Keyword-Anker

Zwanzig Links mit dem Text „Wanderschuhe günstig kaufen“. Natürliche Links nennen meist den Shopnamen oder die Adresse – alles andere fällt auf.

Händlerlisten vergessen

Der Shop führt zwanzig Marken, steht aber nur bei drei in der Händlersuche. Die naheliegendsten Links bleiben liegen.

Sponsoring ohne Kennzeichnung

Der Verein verlinkt als Dank – ohne rel="sponsored". Gut gemeint, aber nach den Google-Richtlinien ein bezahlter Link.

Disavow aus Panik

Ein Tool meldet „toxische Links“, und hunderte Domains landen in der Entwertungsliste – darunter auch brauchbare.

Unsicher, was dein Linkprofil sagt?

Wir schauen es uns gemeinsam an und zeigen dir, welche seriösen Quellen du nutzen kannst – im kostenlosen Call.

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Häufige Fragen

Backlinks für Shops – kurz beantwortet

Sind Backlinks für Online-Shops noch wichtig?

Ja. Links von anderen Websites sind für Google weiterhin eines von vielen Signalen, um Bedeutung und Vertrauenswürdigkeit einer Seite einzuschätzen. Entscheidend ist aber nicht die Menge, sondern woher die Links kommen: Ein Eintrag in der Händlerliste eines Herstellers oder ein Bericht in einem Fachmedium ist mehr wert als hunderte Links von Seiten ohne Bezug zu deinem Sortiment.

Darf ich Backlinks kaufen?

Links zu kaufen oder zu verkaufen, um das Ranking zu beeinflussen, verstößt gegen die Spam-Richtlinien von Google und kann zu Abwertungen oder manuellen Maßnahmen führen. Bezahlte Links sind nur in Ordnung, wenn sie mit rel="sponsored" oder rel="nofollow" gekennzeichnet sind. Bezahlte Veröffentlichungen sind außerdem Werbung und müssen für Leser als solche erkennbar sein.

Wie bekomme ich Backlinks für meinen Shop?

Die realistischsten Quellen sind Händlerlisten der Hersteller, Lieferanten und Partner, Branchenverbände, regionale Medien und Vereine. Dazu kommen Inhalte, die andere gern verlinken: eigene Auswertungen, nützliche Werkzeuge und Expertenwissen. Und oft wird dein Shop schon erwähnt, nur ohne Link. Dann lohnt sich eine freundliche Nachfrage.

Was bedeutet rel="sponsored" und wann brauche ich es?

Das Attribut rel="sponsored" kennzeichnet Links, für die Geld oder eine andere Gegenleistung geflossen ist, etwa bei Sponsoring, Werbeanzeigen oder Affiliate-Links. Für Links in Kommentaren und Forenbeiträgen gibt es rel="ugc". Mit rel="nofollow" zeigst du allgemein, dass du einer Seite keine Empfehlung aussprechen willst. Google versteht diese Angaben als Hinweise.

Sollte ich schlechte Backlinks mit dem Disavow-Tool entwerten?

In den meisten Fällen nicht. Google gibt an, viele minderwertige Links ohnehin zu ignorieren. Das Tool ist für Ausnahmefälle gedacht, etwa wenn es eine manuelle Maßnahme wegen unnatürlicher Links gibt oder früher selbst in großem Stil Links gekauft wurden. Falsch eingesetzt kann es auch gute Links entwerten.

Wie finde ich Erwähnungen meines Shops ohne Link?

Such in Google nach deinem Shopnamen in Anführungszeichen und schließe die eigene Domain aus, zum Beispiel mit -site:dein-shop.at. Auch Suchen nach Inhabernamen oder Eigenmarken helfen. Findest du einen Beitrag, der dich nennt, aber nicht verlinkt, frag freundlich nach einem Link, ohne eine Gegenleistung anzubieten.

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Wir schauen gemeinsam auf deine Sichtbarkeit

Links, die dein Shop verdient – ohne Risiko

In 30 Minuten schauen wir auf dein Linkprofil in der Search Console, deine Marken und Partner. Du weißt danach, welche Quellen du zuerst angehen solltest, ob es Altlasten gibt und was sich wirklich lohnt.

Du sprichst direkt mit Irena oder Ronny Kühn – nicht mit einem Vertriebsteam.