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Bilder-SEO: Produktfotos, die gefunden werden – und den Shop nicht bremsen

Aus IMG_4711.jpg mit 4 MB wird ein Bild, das Google versteht, Screenreader vorlesen und das Handy in einem Bruchteil der Zeit lädt. Dateiname, Alt-Text, Format und Größe – vier kleine Stellschrauben, die Bildersuche, Barrierefreiheit und Ladezeit gleichzeitig verbessern.

Thema Bildersuche Wirkung mittel Aufwand gering Mit Regeln

Live-Demo

Dasselbe Foto, zweimal hochgeladen

Links eine nachgebaute Bildersuche, rechts das Bild im Shop: Dateiname, Gewicht, Code, Ladezeit und das, was ein Screenreader vorliest. Schalte um und vergleiche.

Produktbild
wanderrucksack blau 28 liter

Dateiname
Größe
Maße
Alt-Text

            

Ladezeit bei langsamem Mobilnetz (1,6 Mbit/s, zeitlich gerafft)

Kamera-Export, 4,2 MBrechnerisch ca. 22 s
Optimiert, 180 KBrechnerisch ca. 1 s

Das hört ein Screenreader-Nutzer

Vereinfachte Attrappe: Die Bildersuche bewertet viele Signale – auch den Text rund um das Bild und die Seite selbst. Dateiname und Alt-Text sind zwei davon, die du komplett selbst in der Hand hast. Die Ladezeiten sind reine Rechenwerte (Dateigröße geteilt durch Übertragungsrate), keine Messung.

Wir schauen gemeinsam auf die Bilder deines Shops – Dateinamen, Alt-Texte, Formate und Gewicht.Kostenloser 30-Minuten-Call · unverbindlich · per Video oder Telefon

30 Min. sprechen: Produktbilder

Was Google an Bildern liest

Sechs Stellschrauben für Produktbilder

Google kann Bilder inzwischen gut erkennen – aber Text drumherum hilft, sie richtig einzuordnen. Und Menschen, die nicht sehen können, sind vollständig auf diesen Text angewiesen.

1Sprechender Dateiname

Kleinbuchstaben, Bindestriche, Umlaute ausgeschrieben, das Wichtigste zuerst. Vor dem Hochladen festlegen – danach ändert Umbenennen die Bildadresse.

DSC_0815-final-2.JPGregenjacke-nordwand-damen-rot.webp

2Alt-Text für Menschen

Beschreibt kurz, was zu sehen ist. Für Screenreader ist er das Bild, für Google ein wichtiger Hinweis. Produktname, Farbe, Ansicht – mehr braucht es selten.

alt="rucksack wanderrucksack günstig kaufen"alt="Wanderrucksack Alpin 28 Liter in Blau, Rückenansicht"

3Größe und Format

So groß wie nötig, so klein wie möglich: WebP oder AVIF statt JPEG, Kamera-Auflösung verkleinern. Das Hauptbild bestimmt oft den Ladewert LCP – mehr bei Ladezeit.

4Responsive Bilder

Das Handy bekommt eine schmale Version, der große Bildschirm eine breite. Dafür gibt es srcset und sizes – WooCommerce und Shopify erzeugen die Größen meist selbst. Feste Maße verhindern Springen.

5Bildersuche und Google Lens

Viele suchen Produkte über Bilder oder fotografieren etwas mit dem Handy. Klare, gut ausgeleuchtete Fotos aus mehreren Perspektiven und eindeutige Texte helfen, dass dein Produkt zugeordnet werden kann.

6Freisteller plus Szene

Das Hauptbild vor weißem oder hellem Hintergrund zeigt das Produkt klar – gut für Shopping-Einträge und Übersichten. Szenenbilder zeigen Größe und Einsatz. Beides zusammen verkauft – siehe professionelle Produktfotos.

Werkzeug 1

Dateiname- & Alt-Text-Generator

Trag ein, was auf dem Bild zu sehen ist. Du bekommst einen sauberen Dateinamen für den Upload und Vorschläge für den Alt-Text – zum Kopieren und Anpassen.

Zweck des Bildes

Markennamen nur verwenden, wenn das Produkt tatsächlich von dieser Marke ist.

Dateiname

Alt-Text

So sieht es im Code aus


        

    Alle Produktbilder im Call durchgehenWir schauen, wo in deinem Shop Dateinamen und Alt-Texte fehlen – und wie du sie ohne Handarbeit nachziehst.

    Werkzeug 2

    Bildgewicht-Rechner: Wie schwer wird dein Bild?

    Eine grobe Faustregel zur Orientierung, bevor du exportierst: Maße, Format und Qualität bestimmen das Gewicht. Dazu die Breiten, die dein Shop für responsive Bilder bereitstellen sollte.

    Zwischen 70 und 85 sieht man bei Produktfotos meist keinen Unterschied, das Gewicht aber schon.
    Wie breit das Bild auf einem großen Bildschirm höchstens dargestellt wird – bei Produktbildern oft 500 bis 800 px.
    Grobe Schätzung –

    Empfohlene Breiten für responsive Bilder

      
              

      Faustregel aus der Praxis, keine Messung: Wie groß eine Datei wirklich wird, hängt stark vom Motiv und vom Programm ab. Angenommen sind grob WebP rund 30 % und AVIF rund 40 % kleiner als JPEG bei ähnlicher Qualität. Die Einstufung (bis 200 KB gut, bis 400 KB vertretbar) ist unser Richtwert für Produktbilder.

      Wie schwer sind deine echten Bilder?Im Call messen wir eine Produktseite und sagen dir, welche Bilder den Shop bremsen.

      Ehrlich abgewogen

      Lohnt sich die Arbeit an den Bildern?

      Spricht dafür

      • Drei Gewinne auf einmal: Bildersuche, Barrierefreiheit und Ladezeit profitieren von denselben Handgriffen.
      • Geringer Aufwand pro Bild, wenn Dateiname und Alt-Text von Anfang an Teil des Upload-Ablaufs sind.
      • Weniger Datenvolumen für mobile Besucher und schnellere Kategorieseiten mit vielen Vorschaubildern.
      • Eigene Fotos heben dich ab von Shops, die dieselben Herstellerbilder verwenden.

      Spricht dagegen

      • Bestehende Bilder nachzuarbeiten kostet bei großen Sortimenten viel Zeit – Alt-Texte schreiben sich nicht von selbst.
      • Bildersuche bringt oft weniger Kaufabsicht als die normale Suche – der Hebel ist wichtig, aber selten der größte.
      • Umbenennen nach dem Upload ändert Bildadressen und braucht Sorgfalt.
      • Automatisch erzeugte Alt-Texte sind schnell, aber oft ungenau – sie brauchen eine Kontrolle.

      Risiko-Ampel

      Was Google und das Recht erwarten

      Mit Regeln

      Die Optimierung selbst ist unkritisch – heikel wird es bei fremden Bildern, Personen und falschen Versprechen.

      • Fremde Fotos nur mit Lizenz oder Erlaubnis.Produktfotos sind urheberrechtlich geschützt – auch die des Herstellers, auch wenn sie frei herunterladbar sind. Nutze sie nur, wenn der Hersteller oder Rechteinhaber es erlaubt, und halte dich an dessen Bedingungen. Das gilt ebenso für Bilder aus Bildagenturen.
      • Menschen auf dem Bild müssen einverstanden sein.Neben dem Urheberrecht gilt das Recht am eigenen Bild – in Deutschland im Kunsturhebergesetz, in Österreich im Urheberrechtsgesetz geregelt. Das betrifft Models ebenso wie Kundenfotos, mehr dazu bei Kundenfotos.
      • Alt-Texte sind Teil der Barrierefreiheit.Für viele Shops, die an Verbraucher verkaufen, gelten seit 28. Juni 2025 Barrierefreiheitsanforderungen – in Deutschland nach dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, in Österreich nach dem Barrierefreiheitsgesetz. Bilder mit Inhalt brauchen dann eine Textalternative. Ob dein Shop betroffen ist, hängt unter anderem von der Unternehmensgröße ab.
      • Keine Keyword-Häufung im Alt-Text.Alt-Texte, die nur aus aneinandergereihten Suchbegriffen bestehen, zählen laut den Spam-Richtlinien von Google zum Keyword-Stuffing. Sie helfen nicht beim Ranking und sind für Screenreader-Nutzer eine Zumutung.
      • Das Bild darf nichts versprechen, was nicht geliefert wird.Zeigt das Foto Zubehör, eine andere Farbe oder ein Set, das nicht im Lieferumfang ist, kann das irreführend sein. Dann klar dazuschreiben, was enthalten ist – oder ein passendes Bild verwenden.

      Stand 10/2026. Eingeordnet nach den Google-Richtlinien für die Suche und dem Recht in Deutschland und Österreich. Das ist eine Einschätzung aus der Praxis, keine Rechtsberatung – für verbindliche rechtliche Prüfungen arbeiten wir mit der IT-Recht Kanzlei zusammen.

      Umsetzung

      So setzen wir Bilder-SEO in WooCommerce und Shopify um

      Der größte Teil ist Ablauf, nicht Technik: Wer Dateinamen und Alt-Texte beim Upload festlegt, muss später nichts nacharbeiten.

      PlattformSo wird es gebautAufwandWorauf wir achten
      WooCommerceAlt-Text je Bild in der Mediathek pflegen, passende Bildgrößen im Theme festlegen, WebP-Ausgabe über ein Bild-Plugin oder das Hosting einrichten. Lazy Loading für Bilder weiter unten – nicht für das Hauptbild.0,5–2 TageDer Alt-Text hängt am Bild in der Mediathek, nicht am Produkt. Wird dasselbe Bild für mehrere Produkte genutzt, muss er für alle passen. Nach Umstellung auf WebP prüfen, ob Caching und CDN die neuen Dateien ausliefern.
      ShopifyAlt-Text je Produktbild im Produkt bearbeiten. Shopify liefert Bilder über sein CDN aus und stellt je nach Theme passende Größen und moderne Formate automatisch bereit – wir prüfen, ob das Theme das nutzt.0,5–1 TagThemes nutzen teils eigene Bildgrößen oder Hintergrundbilder ohne Alt-Text. Für Varianten eigene Bilder hinterlegen, damit Farbe und Alt-Text zusammenpassen.
      BeideDateinamen vor dem Upload festlegen, gute Ausgangsfotos schaffen – zum Beispiel mit professionellen Produktfotos. Bestehende Bilder nach Umsatz priorisieren: erst Bestseller und Kategorie-Bilder.je nach SortimentHauptbild für Google Shopping ohne Werbeeinblendungen oder Wasserzeichen. Alt-Texte aus Automatik oder KI immer gegenlesen – mehr zu Produkttexten bei Produktbeschreibungen.

      Aus Shops, die wir übernommen haben

      Die häufigsten Fehler bei Produktbildern

      Direkt aus der Kamera

      6000 Pixel breit, 8 MB schwer, hochgeladen wie aus der Kamera. Das System erzeugt zwar kleinere Versionen, aber irgendwo wird doch das Original geladen – oft in der Vergrößerung.

      Alt-Text als Keyword-Liste

      „rucksack wanderrucksack trekkingrucksack günstig“ – hilft Google nicht, ärgert Screenreader-Nutzer und kann als Keyword-Stuffing gewertet werden.

      Derselbe Alt-Text für alle Bilder

      Acht Bilder, achtmal der Produktname. Wer nicht sieht, erfährt nicht, dass Bild drei das Innenfach und Bild fünf die Tragegurte zeigt.

      Lazy Loading beim Hauptbild

      Das wichtigste Bild der Seite wird absichtlich verzögert geladen. Die Seite wirkt langsamer, und der Ladewert LCP verschlechtert sich.

      Herstellerbilder ohne Erlaubnis

      Schnell von der Website des Herstellers kopiert – und Monate später kommt eine Forderung wegen Urheberrechtsverletzung. Vorher klären, was erlaubt ist.

      Tausende Bilder und keine Zeit?

      Wir schauen gemeinsam, wo sich Nacharbeit lohnt und was sich automatisieren lässt – im kostenlosen Call.

      Call buchen

      Häufige Fragen

      Bilder-SEO – kurz beantwortet

      Was ist ein guter Alt-Text für ein Produktbild?

      Ein kurzer, sachlicher Satz, der beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist - so, als würdest du es jemandem am Telefon erklären. Zum Beispiel: Wanderrucksack Alpin 28 Liter in Blau, Vorderansicht mit Regenhülle. Nicht mit "Bild von" beginnen, keine Liste von Suchbegriffen und keine Verkaufsfloskeln wie "günstig kaufen".

      Braucht jedes Bild einen Alt-Text?

      Jedes Bild braucht ein alt-Attribut, aber nicht jedes einen Text darin. Bilder mit Inhalt - Produktfotos, Detailaufnahmen, Grafiken mit Information - bekommen eine Beschreibung. Rein dekorative Bilder wie Hintergründe oder Trennlinien bekommen ein leeres alt-Attribut. Dann überspringen Screenreader sie, statt den Dateinamen vorzulesen.

      Spielt der Dateiname eines Bildes für SEO eine Rolle?

      Ja, als kleiner Hinweis. Google nennt beschreibende Dateinamen ausdrücklich als Hilfe, um zu verstehen, was ein Bild zeigt. wanderrucksack-alpin-28-blau.webp sagt mehr als IMG_4711.jpg. Wichtig: Den Namen vor dem Hochladen festlegen, denn nachträgliches Umbenennen ändert die Bildadresse.

      Welches Bildformat ist das beste für Online-Shops?

      Für Fotos WebP oder AVIF: Sie sind bei ähnlicher Qualität meist deutlich kleiner als JPEG und werden von Google unterstützt. JPEG bleibt als Rückfall möglich. PNG eignet sich für Grafiken mit Transparenz, SVG für Logos und Symbole. Wichtiger als das Format ist oft die Größe: Ein Kamerabild mit 4000 Pixeln Breite gehört nicht ungekürzt in den Shop.

      Darf ich die Produktbilder des Herstellers verwenden?

      Nur mit Erlaubnis. Fotos sind urheberrechtlich geschützt, auch wenn sie auf der Website des Herstellers frei herunterladbar sind. Viele Hersteller stellen Händlern Bilder zur Verfügung - dann gelten deren Bedingungen. Eigene Fotos haben zusätzlich den Vorteil, dass sie sich von anderen Shops mit denselben Herstellerbildern abheben.

      Sollen Produktbilder mit Lazy Loading geladen werden?

      Bilder weiter unten auf der Seite ja, das Hauptbild ganz oben nein. Das Hauptbild ist meist das größte sichtbare Element und bestimmt damit den Ladewert LCP. Wird es verzögert geladen, wirkt die Seite langsamer. Feste Breite und Höhe verhindern zusätzlich, dass die Seite beim Laden springt.

      Weitere Sichtbarkeitshebel

      Was sich gut damit kombinieren lässt

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      Bilder, die gefunden werden

      Wir schauen gemeinsam auf die Produktbilder deines Shops

      In 30 Minuten gehen wir Dateinamen, Alt-Texte, Formate und Bildgrößen durch. Du weißt danach, welche Bilder den Shop bremsen, wo Alt-Texte fehlen und was die Nacharbeit in WooCommerce oder Shopify kostet.

      Du sprichst direkt mit Irena oder Ronny Kühn – nicht mit einem Vertriebsteam.