Sichtbarkeitshebel · Inhalte
Aus IMG_4711.jpg mit 4 MB wird ein Bild, das Google versteht, Screenreader vorlesen und das Handy in einem Bruchteil der Zeit lädt. Dateiname, Alt-Text, Format und Größe – vier kleine Stellschrauben, die Bildersuche, Barrierefreiheit und Ladezeit gleichzeitig verbessern.
Live-Demo
Links eine nachgebaute Bildersuche, rechts das Bild im Shop: Dateiname, Gewicht, Code, Ladezeit und das, was ein Screenreader vorliest. Schalte um und vergleiche.
Vereinfachte Attrappe: Die Bildersuche bewertet viele Signale – auch den Text rund um das Bild und die Seite selbst. Dateiname und Alt-Text sind zwei davon, die du komplett selbst in der Hand hast. Die Ladezeiten sind reine Rechenwerte (Dateigröße geteilt durch Übertragungsrate), keine Messung.
Wir schauen gemeinsam auf die Bilder deines Shops – Dateinamen, Alt-Texte, Formate und Gewicht.Kostenloser 30-Minuten-Call · unverbindlich · per Video oder Telefon
30 Min. sprechen: ProduktbilderWas Google an Bildern liest
Google kann Bilder inzwischen gut erkennen – aber Text drumherum hilft, sie richtig einzuordnen. Und Menschen, die nicht sehen können, sind vollständig auf diesen Text angewiesen.
Kleinbuchstaben, Bindestriche, Umlaute ausgeschrieben, das Wichtigste zuerst. Vor dem Hochladen festlegen – danach ändert Umbenennen die Bildadresse.
Beschreibt kurz, was zu sehen ist. Für Screenreader ist er das Bild, für Google ein wichtiger Hinweis. Produktname, Farbe, Ansicht – mehr braucht es selten.
So groß wie nötig, so klein wie möglich: WebP oder AVIF statt JPEG, Kamera-Auflösung verkleinern. Das Hauptbild bestimmt oft den Ladewert LCP – mehr bei Ladezeit.
Das Handy bekommt eine schmale Version, der große Bildschirm eine breite. Dafür gibt es srcset und sizes – WooCommerce und Shopify erzeugen die Größen meist selbst. Feste Maße verhindern Springen.
Viele suchen Produkte über Bilder oder fotografieren etwas mit dem Handy. Klare, gut ausgeleuchtete Fotos aus mehreren Perspektiven und eindeutige Texte helfen, dass dein Produkt zugeordnet werden kann.
Das Hauptbild vor weißem oder hellem Hintergrund zeigt das Produkt klar – gut für Shopping-Einträge und Übersichten. Szenenbilder zeigen Größe und Einsatz. Beides zusammen verkauft – siehe professionelle Produktfotos.
Werkzeug 1
Trag ein, was auf dem Bild zu sehen ist. Du bekommst einen sauberen Dateinamen für den Upload und Vorschläge für den Alt-Text – zum Kopieren und Anpassen.
Markennamen nur verwenden, wenn das Produkt tatsächlich von dieser Marke ist.
Alle Produktbilder im Call durchgehenWir schauen, wo in deinem Shop Dateinamen und Alt-Texte fehlen – und wie du sie ohne Handarbeit nachziehst.
Werkzeug 2
Eine grobe Faustregel zur Orientierung, bevor du exportierst: Maße, Format und Qualität bestimmen das Gewicht. Dazu die Breiten, die dein Shop für responsive Bilder bereitstellen sollte.
Empfohlene Breiten für responsive Bilder
Faustregel aus der Praxis, keine Messung: Wie groß eine Datei wirklich wird, hängt stark vom Motiv und vom Programm ab. Angenommen sind grob WebP rund 30 % und AVIF rund 40 % kleiner als JPEG bei ähnlicher Qualität. Die Einstufung (bis 200 KB gut, bis 400 KB vertretbar) ist unser Richtwert für Produktbilder.
Wie schwer sind deine echten Bilder?Im Call messen wir eine Produktseite und sagen dir, welche Bilder den Shop bremsen.
Ehrlich abgewogen
Risiko-Ampel
Die Optimierung selbst ist unkritisch – heikel wird es bei fremden Bildern, Personen und falschen Versprechen.
Stand 10/2026. Eingeordnet nach den Google-Richtlinien für die Suche und dem Recht in Deutschland und Österreich. Das ist eine Einschätzung aus der Praxis, keine Rechtsberatung – für verbindliche rechtliche Prüfungen arbeiten wir mit der IT-Recht Kanzlei zusammen.
Umsetzung
Der größte Teil ist Ablauf, nicht Technik: Wer Dateinamen und Alt-Texte beim Upload festlegt, muss später nichts nacharbeiten.
| Plattform | So wird es gebaut | Aufwand | Worauf wir achten |
|---|---|---|---|
| WooCommerce | Alt-Text je Bild in der Mediathek pflegen, passende Bildgrößen im Theme festlegen, WebP-Ausgabe über ein Bild-Plugin oder das Hosting einrichten. Lazy Loading für Bilder weiter unten – nicht für das Hauptbild. | 0,5–2 Tage | Der Alt-Text hängt am Bild in der Mediathek, nicht am Produkt. Wird dasselbe Bild für mehrere Produkte genutzt, muss er für alle passen. Nach Umstellung auf WebP prüfen, ob Caching und CDN die neuen Dateien ausliefern. |
| Shopify | Alt-Text je Produktbild im Produkt bearbeiten. Shopify liefert Bilder über sein CDN aus und stellt je nach Theme passende Größen und moderne Formate automatisch bereit – wir prüfen, ob das Theme das nutzt. | 0,5–1 Tag | Themes nutzen teils eigene Bildgrößen oder Hintergrundbilder ohne Alt-Text. Für Varianten eigene Bilder hinterlegen, damit Farbe und Alt-Text zusammenpassen. |
| Beide | Dateinamen vor dem Upload festlegen, gute Ausgangsfotos schaffen – zum Beispiel mit professionellen Produktfotos. Bestehende Bilder nach Umsatz priorisieren: erst Bestseller und Kategorie-Bilder. | je nach Sortiment | Hauptbild für Google Shopping ohne Werbeeinblendungen oder Wasserzeichen. Alt-Texte aus Automatik oder KI immer gegenlesen – mehr zu Produkttexten bei Produktbeschreibungen. |
Aus Shops, die wir übernommen haben
6000 Pixel breit, 8 MB schwer, hochgeladen wie aus der Kamera. Das System erzeugt zwar kleinere Versionen, aber irgendwo wird doch das Original geladen – oft in der Vergrößerung.
„rucksack wanderrucksack trekkingrucksack günstig“ – hilft Google nicht, ärgert Screenreader-Nutzer und kann als Keyword-Stuffing gewertet werden.
Acht Bilder, achtmal der Produktname. Wer nicht sieht, erfährt nicht, dass Bild drei das Innenfach und Bild fünf die Tragegurte zeigt.
Das wichtigste Bild der Seite wird absichtlich verzögert geladen. Die Seite wirkt langsamer, und der Ladewert LCP verschlechtert sich.
Schnell von der Website des Herstellers kopiert – und Monate später kommt eine Forderung wegen Urheberrechtsverletzung. Vorher klären, was erlaubt ist.
Wir schauen gemeinsam, wo sich Nacharbeit lohnt und was sich automatisieren lässt – im kostenlosen Call.
Häufige Fragen
Ein kurzer, sachlicher Satz, der beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist - so, als würdest du es jemandem am Telefon erklären. Zum Beispiel: Wanderrucksack Alpin 28 Liter in Blau, Vorderansicht mit Regenhülle. Nicht mit "Bild von" beginnen, keine Liste von Suchbegriffen und keine Verkaufsfloskeln wie "günstig kaufen".
Jedes Bild braucht ein alt-Attribut, aber nicht jedes einen Text darin. Bilder mit Inhalt - Produktfotos, Detailaufnahmen, Grafiken mit Information - bekommen eine Beschreibung. Rein dekorative Bilder wie Hintergründe oder Trennlinien bekommen ein leeres alt-Attribut. Dann überspringen Screenreader sie, statt den Dateinamen vorzulesen.
Ja, als kleiner Hinweis. Google nennt beschreibende Dateinamen ausdrücklich als Hilfe, um zu verstehen, was ein Bild zeigt. wanderrucksack-alpin-28-blau.webp sagt mehr als IMG_4711.jpg. Wichtig: Den Namen vor dem Hochladen festlegen, denn nachträgliches Umbenennen ändert die Bildadresse.
Für Fotos WebP oder AVIF: Sie sind bei ähnlicher Qualität meist deutlich kleiner als JPEG und werden von Google unterstützt. JPEG bleibt als Rückfall möglich. PNG eignet sich für Grafiken mit Transparenz, SVG für Logos und Symbole. Wichtiger als das Format ist oft die Größe: Ein Kamerabild mit 4000 Pixeln Breite gehört nicht ungekürzt in den Shop.
Nur mit Erlaubnis. Fotos sind urheberrechtlich geschützt, auch wenn sie auf der Website des Herstellers frei herunterladbar sind. Viele Hersteller stellen Händlern Bilder zur Verfügung - dann gelten deren Bedingungen. Eigene Fotos haben zusätzlich den Vorteil, dass sie sich von anderen Shops mit denselben Herstellerbildern abheben.
Bilder weiter unten auf der Seite ja, das Hauptbild ganz oben nein. Das Hauptbild ist meist das größte sichtbare Element und bestimmt damit den Ladewert LCP. Wird es verzögert geladen, wirkt die Seite langsamer. Feste Breite und Höhe verhindern zusätzlich, dass die Seite beim Laden springt.
Weitere Sichtbarkeitshebel
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Bilder, die gefunden werden
In 30 Minuten gehen wir Dateinamen, Alt-Texte, Formate und Bildgrößen durch. Du weißt danach, welche Bilder den Shop bremsen, wo Alt-Texte fehlen und was die Nacharbeit in WooCommerce oder Shopify kostet.
Du sprichst direkt mit Irena oder Ronny Kühn – nicht mit einem Vertriebsteam.