Sichtbarkeitshebel · Neue Kanäle

Kostenlose Produkteinträge: im Shopping-Tab, ohne einen Cent Werbebudget

Seit 2020 zeigt Google Produkte auch ohne bezahlte Anzeige im Shopping-Tab und auf weiteren Google-Flächen. Die Eintrittskarte ist ein sauberer Produktfeed im Google Merchant Center. Hier siehst du, woran Feeds scheitern, prüfst eine Feed-Zeile und baust Produkttitel, die gefunden werden.

Seit 17. September 2026: In der EU zeigt Google keine kostenlosen Produktkacheln mehr in der normalen Suche – Shopping-Tab und Bildersuche bleiben. Was das bedeutet: Google Shopping gratis ist weg – was Shops jetzt tun können.

Thema Merchant Center Wirkung hoch Aufwand mittel Mit Regeln

Live-Demo

Dasselbe Produkt – einmal mit schlechtem, einmal mit gutem Feed

Links der Shopping-Tab, rechts die Diagnose, wie sie ein Händlerkonto zeigen könnte. Schalte um oder behebe die Probleme einzeln und sieh, wann dein Produkt wieder auftaucht.

Shopping-Tab & Diagnose (Attrappe)

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dein Produkt Nicht ausgeliefert
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Produktdiagnose 1 Produkt · ID 4711

    Nachgebaute Oberfläche mit vereinfachten Meldungen, keine Originaltexte von Google. Ob und wo ein Produkt erscheint, entscheidet Google je nach Suchanfrage – ein fehlerfreier Feed ist die Voraussetzung, keine Garantie.

    Produkte abgelehnt, Konto gesperrt oder noch gar nicht eingerichtet? Wir schauen gemeinsam in dein Merchant Center.Kostenloser 30-Minuten-Call · unverbindlich · per Video oder Telefon

    30 Min. sprechen: mein Merchant Center

    So funktioniert es

    Vom Shop in den Shopping-Tab in vier Schritten

    1

    Konto & Website

    Merchant-Center-Konto anlegen, Website bestätigen, Unternehmensangaben, Versand und Rückgabe hinterlegen.

    2

    Produktdaten

    Als Feed-Datei, über ein Plugin oder eine App – oder das Merchant Center übernimmt Produkte direkt aus den strukturierten Daten deiner Website.

    3

    Prüfung & Diagnose

    Google prüft Daten, Bilder und Website. Abgelehnte Produkte und Warnungen stehen in der Produktdiagnose – mit Grund und oft mit Hinweis zur Lösung.

    4

    Kostenlos sichtbar

    Freigegebene Produkte können kostenlos im Shopping-Tab und auf weiteren Google-Flächen erscheinen. Derselbe Feed ist später die Grundlage für Shopping-Anzeigen.

    Worauf es bei der Feed-Qualität ankommt

    • Titel: Marke, Produkt und die Merkmale, nach denen gesucht wird – das Wichtigste vorne.
    • Bilder: das Produkt gut erkennbar, ohne Werbetext, Wasserzeichen oder Rahmen.
    • GTIN und Marke: damit Google das Produkt eindeutig zuordnen kann.
    • Preis und Verfügbarkeit: immer identisch mit der Produktseite, auch während Aktionen.
    • Versand und Rückgabe: im Konto oder im Feed hinterlegt, passend zu den Bedingungen im Shop.
    • Grundpreis: bei Waren nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche über unit_pricing_measure und unit_pricing_base_measure.

    Werkzeug 1 · Feed-Zeilen-Checker

    Prüf eine Zeile aus deinem Produktfeed

    Felder ausfüllen oder eine CSV-Zeile mit Kopfzeile einfügen. Der Checker prüft Pflichtfelder, Formate, Verfügbarkeitswerte und rechnet die GTIN-Prüfziffer nach. Alles bleibt in deinem Browser.

    CSV-Zeile einfügen
    Trennzeichen Komma, Semikolon oder Tab – wird erkannt.

    Prüfergebnis

      Geprüft werden Format und Plausibilität einer Zeile nach den gängigen Feed-Vorgaben – nicht, ob Preis und Verfügbarkeit mit deiner Produktseite übereinstimmen. Das zeigt dir die Diagnose im Merchant Center.

      Feed-Fehler im Call durchgehenWir schauen gemeinsam in deinen Feed und dein Merchant Center – und sagen dir, was zuerst behoben werden muss.

      Werkzeug 2 · Titel-Baukasten

      Feed-Titel, die zur Suchanfrage passen

      Der Titel ist das wichtigste Textfeld im Feed. Wähle die Kategorie, füll die Bausteine – der Baukasten setzt sie in einer bewährten Reihenfolge zusammen und zeigt, was in einer Kachel sichtbar bleibt.

      Vorschau

      49,90 € beispiel-shop.de
      Zeichen0 / 150

        Die Kürzung in der Kachel ist eine Annäherung – wie viel sichtbar bleibt, hängt von Fläche und Gerät ab. Darum gehört das Wichtigste nach vorne.

        Titel für den ganzen Feed optimierenIm Call klären wir, wie deine Produkttitel automatisch aus den Shop-Daten entstehen – für alle Artikel.

        Ehrlich abgewogen

        Lohnen sich kostenlose Produkteinträge für deinen Shop?

        Spricht dafür

        • Kein Klickpreis: Besucher aus kostenlosen Einträgen kosten kein Werbebudget.
        • Sichtbar, wo gekauft wird: im Shopping-Tab, wo Kunden Produkte und Preise vergleichen.
        • Grundlage für mehr: Derselbe Feed trägt später Shopping-Anzeigen und weitere Kanäle.
        • Zwingt zu sauberen Daten – davon profitieren auch Shop-Suche und Filter.
        • Schnell messbar über die Berichte im Merchant Center und in der Webanalyse.

        Spricht dagegen

        • Keine Platzgarantie: Wie oft und wo Produkte erscheinen, entscheidet Google.
        • Starker Preisvergleich: Wer teurer ist, muss mit Marke, Versand oder Service punkten.
        • Richtlinien sind streng, und Kontosperren sind mühsam aufzuheben.
        • Pflegeaufwand: Preise, Aktionen und Verfügbarkeiten müssen dauerhaft stimmen.
        • Wenig Wirkung ohne GTIN bei Markenware, die viele Händler anbieten.

        Risiko-Ampel

        Was Google und das Recht erwarten

        Mit Regeln

        Die Merchant-Center-Richtlinien sind streng – und Preisangaben im Feed unterliegen denselben Gesetzen wie im Shop.

        • Preis und Verfügbarkeit müssen mit der Produktseite übereinstimmen.Weichen sie ab, lehnt Google Produkte in der Regel ab; wiederholte oder schwere Abweichungen können auch Folgen für das ganze Konto haben. Aktualisiere den Feed häufig und prüfe Caching und Varianten.
        • Aktionspreise nur mit echter Grundlage.Ein sale_price kündigt eine Preisermäßigung an. Gegenüber Verbrauchern gilt dann auch im Feed die 30-Tage-Regel für den Bezugspreis – mehr dazu unter Streichpreise & Ankereffekt.
        • Grundpreis angeben.Für Waren nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche ist der Grundpreis gesetzlich vorgeschrieben – im Shop und im Feed über unit_pricing_measure und unit_pricing_base_measure. In WooCommerce hilft dabei Germanized.
        • Händlerinformationen müssen auffindbar sein.Google erwartet eine vertrauenswürdige Website: Impressum und Kontaktmöglichkeiten, Rückgabe- und Versandbedingungen sowie Zahlungsarten müssen für Besucher leicht zu finden sein. Das deckt sich weitgehend mit den gesetzlichen Pflichten.
        • Bilder ohne Werbe-Overlays – und mit Nutzungsrecht.Werbetexte, Rabatt-Sticker, Wasserzeichen oder Rahmen im Hauptbild führen zu Ablehnungen. Hersteller- und Fremdbilder können urheberrechtlich geschützt sein: nur mit Lizenz oder Erlaubnis verwenden.
        • Kontosperren wegen „falscher Darstellung“ sind häufig.Typische Ursachen aus der Praxis: fehlende oder widersprüchliche Kontaktangaben, unrealistische Rabatte oder Versprechen, abweichende Preise, fehlende Rückgabe- oder Versandinfos und ein Shop, der unfertig wirkt. Erst beheben, dann die Überprüfung beantragen.

        Stand 10/2026. Eingeordnet nach den Google-Richtlinien für die Suche und dem Recht in Deutschland und Österreich. Das ist eine Einschätzung aus der Praxis, keine Rechtsberatung – für verbindliche rechtliche Prüfungen arbeiten wir mit der IT-Recht Kanzlei zusammen.

        Umsetzung

        So bringen wir deine Produkte ins Merchant Center

        Die Anbindung ist schnell gemacht. Die Arbeit steckt in sauberen Produktdaten – und in einem Shop, der Googles Anforderungen an vertrauenswürdige Händler erfüllt.

        PlattformSo wird es gebautAufwandWorauf wir achten
        WooCommerceAnbindung über die Erweiterung Google for WooCommerce oder ein Feed-Plugin. Wir ordnen Attribute zu (Farbe, Größe, Material), ergänzen ein GTIN-Feld und liefern den Grundpreis über Germanized mit.1–3 TageVarianten als eigene Artikel mit gemeinsamer Gruppen-ID. Steuer- und Versandeinstellungen passend zum Zielland. Caching darf Preise und Verfügbarkeit auf der Produktseite nicht einfrieren.
        ShopifyAnbindung über die Google-&-YouTube-App. GTIN kommt aus dem Barcode-Feld, weitere Angaben wie Geschlecht, Altersgruppe oder Zustand über Produktfelder und Metafelder.1–2 TageMärkte und Währungen je Zielland prüfen. Vergleichspreise nach Aktionen entfernen, damit kein falscher sale_price im Feed landet.
        BeideVersand- und Rückgabeeinstellungen im Merchant Center hinterlegen, Feed regelmäßig (am besten täglich) aktualisieren und die Produktdiagnose laufend prüfen. Titel und Bilder gezielt verbessern.0,5–1 Tag, dann laufendImpressum, Kontakt, Versand- und Rückgabeseite vor dem Start prüfen – eine Sperre wegen falscher Darstellung kostet mehr Zeit als die Vorbereitung.

        Aus Merchant-Center-Konten, die wir übernommen haben

        Die häufigsten Fehler bei kostenlosen Produkteinträgen

        Preis aus dem Cache

        Die Produktseite zeigt den neuen Preis, der Feed noch den alten – oder umgekehrt. Google sieht eine Abweichung und lehnt ab.

        Titel aus der Warenwirtschaft

        „Art. 4711 SW 39“ versteht niemand. Ohne Marke, Produktart und Merkmale passt der Eintrag zu kaum einer Suche.

        Sale-Sticker im Bild

        Das Hauptbild trägt „−50 %“. Was im Shop Aufmerksamkeit bringt, führt im Merchant Center zur Ablehnung.

        Interne Nummer als GTIN

        Die eigene Artikelnummer im GTIN-Feld – mit falscher Prüfziffer. Lieber keine GTIN als eine falsche.

        Shop wirkt unfertig

        Kein Impressum im Footer, Rückgabeseite mit Platzhaltertext. Dann droht nicht nur eine Ablehnung, sondern die Sperre des Kontos.

        Konto gesperrt oder Produkte abgelehnt?

        Wir gehen die Diagnose gemeinsam durch und sagen dir, wo du ansetzt – im kostenlosen 30-Minuten-Call.

        Call buchen

        Häufige Fragen

        Kostenlose Produkteinträge – kurz beantwortet

        Sind Produkteinträge bei Google Shopping wirklich kostenlos?

        Ja. Seit 2020 können Händler ihre Produkte kostenlos im Shopping-Tab und auf weiteren Google-Flächen zeigen lassen. Nötig sind ein Konto im Google Merchant Center, Produktdaten und eine Website, die die Richtlinien erfüllt. Bezahlte Shopping-Anzeigen sind eine zusätzliche Möglichkeit und nutzen dieselben Produktdaten.

        Was brauche ich für kostenlose Produkteinträge?

        Ein Merchant-Center-Konto mit bestätigter Website, Produktdaten (als Feed-Datei, über ein Plugin bzw. eine App oder direkt von der Website übernommen), hinterlegte Versand- und Rückgabeeinstellungen sowie einen Shop, auf dem Kontaktdaten, Preise und Bedingungen klar zu finden sind.

        Warum werden meine Produkte im Merchant Center abgelehnt?

        Häufige Gründe sind Preise oder Verfügbarkeiten, die nicht mit der Produktseite übereinstimmen, Bilder mit Werbeeinblendungen, fehlende Pflichtangaben wie Marke oder Versandkosten und Verstöße gegen die Richtlinien. Die genauen Gründe stehen im Merchant Center im Bereich zur Produktdiagnose - dort lohnt sich ein regelmäßiger Blick.

        Muss ich im Feed eine GTIN angeben?

        Wenn der Hersteller eine GTIN (zum Beispiel eine EAN) vergibt, solltest du sie angeben - Google ordnet Produkte darüber zu. Für Eigenmarken, Handgemachtes oder Einzelstücke ohne GTIN gibt es das Attribut identifier_exists. Eine erfundene oder falsche GTIN ist schlechter als keine.

        Was bedeutet eine Kontosperrung wegen falscher Darstellung?

        Google sperrt Merchant-Center-Konten, wenn es Angebote oder die Website für irreführend oder nicht vertrauenswürdig hält. In der Praxis stecken oft fehlende Kontaktangaben, unklare Rückgabe- oder Versandbedingungen, unrealistische Rabatte oder abweichende Preise dahinter. Erst die Ursachen beheben, dann die erneute Überprüfung beantragen.

        Wie oft muss ich den Produktfeed aktualisieren?

        Google verlangt, dass Produktdaten mindestens alle 30 Tage aktualisiert werden. Da Preis und Verfügbarkeit aber jederzeit mit der Website übereinstimmen müssen, ist eine tägliche oder automatische Aktualisierung sinnvoll - Plugins und Apps übernehmen das meist selbst.

        Weitere Sichtbarkeitshebel

        Was sich gut damit kombinieren lässt

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        Wir schauen gemeinsam auf deine Sichtbarkeit

        Deine Produkte im Shopping-Tab – ohne Werbebudget

        In 30 Minuten schauen wir auf dein Merchant Center oder deinen Weg dorthin: Feed, Diagnose, Titel, Bilder und die Seiten, die Google für einen vertrauenswürdigen Shop erwartet. Du weißt danach, was fehlt und was die Umsetzung kostet.

        Du sprichst direkt mit Irena oder Ronny Kühn – nicht mit einem Vertriebsteam.