Sichtbarkeitshebel · Neue Kanäle
Seit 2020 zeigt Google Produkte auch ohne bezahlte Anzeige im Shopping-Tab und auf weiteren Google-Flächen. Die Eintrittskarte ist ein sauberer Produktfeed im Google Merchant Center. Hier siehst du, woran Feeds scheitern, prüfst eine Feed-Zeile und baust Produkttitel, die gefunden werden.
Seit 17. September 2026: In der EU zeigt Google keine kostenlosen Produktkacheln mehr in der normalen Suche – Shopping-Tab und Bildersuche bleiben. Was das bedeutet: Google Shopping gratis ist weg – was Shops jetzt tun können.
Live-Demo
Links der Shopping-Tab, rechts die Diagnose, wie sie ein Händlerkonto zeigen könnte. Schalte um oder behebe die Probleme einzeln und sieh, wann dein Produkt wieder auftaucht.
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94,00 € anderer-shop.de + 4,95 € VersandLaufschuh Trail Herren, Blau
79,99 € noch-ein-shop.at Kostenloser VersandKeine Probleme – das Produkt kann kostenlos ausgeliefert werden.
Nachgebaute Oberfläche mit vereinfachten Meldungen, keine Originaltexte von Google. Ob und wo ein Produkt erscheint, entscheidet Google je nach Suchanfrage – ein fehlerfreier Feed ist die Voraussetzung, keine Garantie.
Produkte abgelehnt, Konto gesperrt oder noch gar nicht eingerichtet? Wir schauen gemeinsam in dein Merchant Center.Kostenloser 30-Minuten-Call · unverbindlich · per Video oder Telefon
30 Min. sprechen: mein Merchant CenterSo funktioniert es
Merchant-Center-Konto anlegen, Website bestätigen, Unternehmensangaben, Versand und Rückgabe hinterlegen.
Als Feed-Datei, über ein Plugin oder eine App – oder das Merchant Center übernimmt Produkte direkt aus den strukturierten Daten deiner Website.
Google prüft Daten, Bilder und Website. Abgelehnte Produkte und Warnungen stehen in der Produktdiagnose – mit Grund und oft mit Hinweis zur Lösung.
Freigegebene Produkte können kostenlos im Shopping-Tab und auf weiteren Google-Flächen erscheinen. Derselbe Feed ist später die Grundlage für Shopping-Anzeigen.
unit_pricing_measure und unit_pricing_base_measure.Werkzeug 1 · Feed-Zeilen-Checker
Felder ausfüllen oder eine CSV-Zeile mit Kopfzeile einfügen. Der Checker prüft Pflichtfelder, Formate, Verfügbarkeitswerte und rechnet die GTIN-Prüfziffer nach. Alles bleibt in deinem Browser.
Geprüft werden Format und Plausibilität einer Zeile nach den gängigen Feed-Vorgaben – nicht, ob Preis und Verfügbarkeit mit deiner Produktseite übereinstimmen. Das zeigt dir die Diagnose im Merchant Center.
Feed-Fehler im Call durchgehenWir schauen gemeinsam in deinen Feed und dein Merchant Center – und sagen dir, was zuerst behoben werden muss.
Werkzeug 2 · Titel-Baukasten
Der Titel ist das wichtigste Textfeld im Feed. Wähle die Kategorie, füll die Bausteine – der Baukasten setzt sie in einer bewährten Reihenfolge zusammen und zeigt, was in einer Kachel sichtbar bleibt.
Die Kürzung in der Kachel ist eine Annäherung – wie viel sichtbar bleibt, hängt von Fläche und Gerät ab. Darum gehört das Wichtigste nach vorne.
Titel für den ganzen Feed optimierenIm Call klären wir, wie deine Produkttitel automatisch aus den Shop-Daten entstehen – für alle Artikel.
Ehrlich abgewogen
Risiko-Ampel
Die Merchant-Center-Richtlinien sind streng – und Preisangaben im Feed unterliegen denselben Gesetzen wie im Shop.
sale_price kündigt eine Preisermäßigung an. Gegenüber Verbrauchern gilt dann auch im Feed die 30-Tage-Regel
für den Bezugspreis – mehr dazu unter Streichpreise & Ankereffekt.unit_pricing_measure und unit_pricing_base_measure. In WooCommerce hilft dabei
Germanized.Stand 10/2026. Eingeordnet nach den Google-Richtlinien für die Suche und dem Recht in Deutschland und Österreich. Das ist eine Einschätzung aus der Praxis, keine Rechtsberatung – für verbindliche rechtliche Prüfungen arbeiten wir mit der IT-Recht Kanzlei zusammen.
Umsetzung
Die Anbindung ist schnell gemacht. Die Arbeit steckt in sauberen Produktdaten – und in einem Shop, der Googles Anforderungen an vertrauenswürdige Händler erfüllt.
| Plattform | So wird es gebaut | Aufwand | Worauf wir achten |
|---|---|---|---|
| WooCommerce | Anbindung über die Erweiterung Google for WooCommerce oder ein Feed-Plugin. Wir ordnen Attribute zu (Farbe, Größe, Material), ergänzen ein GTIN-Feld und liefern den Grundpreis über Germanized mit. | 1–3 Tage | Varianten als eigene Artikel mit gemeinsamer Gruppen-ID. Steuer- und Versandeinstellungen passend zum Zielland. Caching darf Preise und Verfügbarkeit auf der Produktseite nicht einfrieren. |
| Shopify | Anbindung über die Google-&-YouTube-App. GTIN kommt aus dem Barcode-Feld, weitere Angaben wie Geschlecht, Altersgruppe oder Zustand über Produktfelder und Metafelder. | 1–2 Tage | Märkte und Währungen je Zielland prüfen. Vergleichspreise nach Aktionen entfernen, damit kein falscher sale_price im Feed landet. |
| Beide | Versand- und Rückgabeeinstellungen im Merchant Center hinterlegen, Feed regelmäßig (am besten täglich) aktualisieren und die Produktdiagnose laufend prüfen. Titel und Bilder gezielt verbessern. | 0,5–1 Tag, dann laufend | Impressum, Kontakt, Versand- und Rückgabeseite vor dem Start prüfen – eine Sperre wegen falscher Darstellung kostet mehr Zeit als die Vorbereitung. |
Aus Merchant-Center-Konten, die wir übernommen haben
Die Produktseite zeigt den neuen Preis, der Feed noch den alten – oder umgekehrt. Google sieht eine Abweichung und lehnt ab.
„Art. 4711 SW 39“ versteht niemand. Ohne Marke, Produktart und Merkmale passt der Eintrag zu kaum einer Suche.
Das Hauptbild trägt „−50 %“. Was im Shop Aufmerksamkeit bringt, führt im Merchant Center zur Ablehnung.
Die eigene Artikelnummer im GTIN-Feld – mit falscher Prüfziffer. Lieber keine GTIN als eine falsche.
Kein Impressum im Footer, Rückgabeseite mit Platzhaltertext. Dann droht nicht nur eine Ablehnung, sondern die Sperre des Kontos.
Wir gehen die Diagnose gemeinsam durch und sagen dir, wo du ansetzt – im kostenlosen 30-Minuten-Call.
Häufige Fragen
Ja. Seit 2020 können Händler ihre Produkte kostenlos im Shopping-Tab und auf weiteren Google-Flächen zeigen lassen. Nötig sind ein Konto im Google Merchant Center, Produktdaten und eine Website, die die Richtlinien erfüllt. Bezahlte Shopping-Anzeigen sind eine zusätzliche Möglichkeit und nutzen dieselben Produktdaten.
Ein Merchant-Center-Konto mit bestätigter Website, Produktdaten (als Feed-Datei, über ein Plugin bzw. eine App oder direkt von der Website übernommen), hinterlegte Versand- und Rückgabeeinstellungen sowie einen Shop, auf dem Kontaktdaten, Preise und Bedingungen klar zu finden sind.
Häufige Gründe sind Preise oder Verfügbarkeiten, die nicht mit der Produktseite übereinstimmen, Bilder mit Werbeeinblendungen, fehlende Pflichtangaben wie Marke oder Versandkosten und Verstöße gegen die Richtlinien. Die genauen Gründe stehen im Merchant Center im Bereich zur Produktdiagnose - dort lohnt sich ein regelmäßiger Blick.
Wenn der Hersteller eine GTIN (zum Beispiel eine EAN) vergibt, solltest du sie angeben - Google ordnet Produkte darüber zu. Für Eigenmarken, Handgemachtes oder Einzelstücke ohne GTIN gibt es das Attribut identifier_exists. Eine erfundene oder falsche GTIN ist schlechter als keine.
Google sperrt Merchant-Center-Konten, wenn es Angebote oder die Website für irreführend oder nicht vertrauenswürdig hält. In der Praxis stecken oft fehlende Kontaktangaben, unklare Rückgabe- oder Versandbedingungen, unrealistische Rabatte oder abweichende Preise dahinter. Erst die Ursachen beheben, dann die erneute Überprüfung beantragen.
Google verlangt, dass Produktdaten mindestens alle 30 Tage aktualisiert werden. Da Preis und Verfügbarkeit aber jederzeit mit der Website übereinstimmen müssen, ist eine tägliche oder automatische Aktualisierung sinnvoll - Plugins und Apps übernehmen das meist selbst.
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Wir schauen gemeinsam auf deine Sichtbarkeit
In 30 Minuten schauen wir auf dein Merchant Center oder deinen Weg dorthin: Feed, Diagnose, Titel, Bilder und die Seiten, die Google für einen vertrauenswürdigen Shop erwartet. Du weißt danach, was fehlt und was die Umsetzung kostet.
Du sprichst direkt mit Irena oder Ronny Kühn – nicht mit einem Vertriebsteam.