Kostenloser Selbstcheck · ohne Anmeldung

Verkaufst du wirklich nur an Unternehmer – oder sieht dein Shop nur so aus?

Viele B2B-Shops sind aus einer B2C-Vorlage entstanden. Nach außen bleiben dann Merkmale stehen, die auf Verbrauchergeschäft hindeuten – und genau die führt im Streitfall die Gegenseite an. Dieser Check sieht sich deine öffentlichen Seiten an und zeigt dir, was dort steht.

Die Startseite genügt – AGB, Impressum und Widerrufsseite suchen wir uns selbst. Findet sich kein Link, probieren wir die üblichen Adressen durch.

Transparenz

Wonach der Check sucht.

Keine Blackbox: Hier steht vollständig, welche Merkmale wir prüfen und wie wir sie werten.

Spricht für eine saubere B2B-Abgrenzung

  • Preise sind netto ausgezeichnet
  • Der Zugang ist auf Gewerbetreibende beschränkt – etwa durch Registrierungspflicht oder einen ausdrücklichen Hinweis
  • Die AGB schließen Verbraucher ausdrücklich aus
  • Das Widerrufsrecht wird in den Rechtstexten ausdrücklich ausgeschlossen
  • Es wird ein Unternehmensnachweis verlangt (UID, Gewerbeschein)

Deutet auf Verbrauchergeschäft hin

  • Preise inklusive Mehrwertsteuer
  • Grundpreisangaben – die sind nur gegenüber Verbrauchern Pflicht
  • Eine eigene Widerrufsseite oder eine Widerrufsbelehrung im Text
  • Rechtstexte, die Verbraucher ausdrücklich als Vertragspartner ansprechen

Warum die Widerrufsbelehrung so schwer wiegt: Das gesetzliche Widerrufsrecht im Fernabsatz besteht nur gegenüber Verbrauchern. Ein Shop, der ausschließlich an Unternehmer verkauft, bräuchte gar keine. Mehr dazu im Artikel Widerruf im B2B.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Ist das eine Rechtsberatung?

Nein. Wir sind keine Rechtsanwälte. Der Check zählt öffentlich sichtbare Merkmale und benennt Widersprüche – die rechtliche Bewertung eines Einzelfalls gehört zu einem Anwalt.

Was kann der Check nicht sehen?

Den Checkout hinter dem Warenkorb, eure tatsächliche Kundenstruktur und individuelle Vereinbarungen. Bei Shops, die Inhalte per JavaScript nachladen, sieht er außerdem weniger Text.

Speichert ihr meine Eingabe?

Die geprüfte Adresse wird für 15 Minuten zwischengespeichert, damit ein zweiter Aufruf schneller geht. Keine E-Mail, kein Konto, kein Newsletter.

Warum gibt es ein Limit?

Fünf Prüfungen pro Stunde, fünfzehn pro Tag. Der Check ruft fremde Server auf – das Limit hält den Betrieb fair für alle und verhindert Missbrauch.