CRA · Verordnung (EU) 2024/2847 · Meldepflichten ab 11. 09. 2026
Der CRA gilt für jedes Produkt mit digitalen Elementen – vom WooCommerce-Plugin bis zum smarten Türschloss. Acht Schritte, und du siehst, ob dich Hersteller-Pflichten treffen, in welche Produktkategorie du fällst und was bis wann zu tun ist. Kostenlos, ohne Anmeldung, ohne E-Mail.
Keine Rechtsberatung · Stand August 2026 · von einer Grazer E-Commerce-Agentur
Die drei Daten
Der CRA hängt nicht am Produkttyp und nicht am Entwicklungsdatum, sondern am Inverkehrbringen jedes einzelnen Exemplars. Jede Lizenz, jeder Download, den du ab dem 11. Dezember 2027 erstmals in der EU bereitstellst, muss die Anforderungen erfüllen – auch wenn der Code zehn Jahre alt ist. Genau das sortiert dieser Check für dich.
Der Check
Antworte für ein konkretes Produkt, nicht für dein ganzes Unternehmen. Wenn du mehrere Produkte hast, mach den Check mehrfach – die Kategorien können sich unterscheiden. Nichts davon wird gespeichert oder verschickt; die Auswertung passiert komplett in deinem Browser.
Dann hinterlass uns eine Bewertung bei Google. Das hilft uns und es hilft anderen Händlern, die gerade überlegen, ob sie sich bei uns melden sollen. Zwei Minuten, und du machst zwei Leuten in Graz eine echte Freude.
Öffnet Google Maps in einem neuen Tab.
Produkt-Inventar, Meldeprozess für Schwachstellen, technische Dokumentation, Konformitätserklärung: Das ist kein Nachmittagsprojekt. Wenn du digitale Produkte unter eigenem Namen verkaufst und nicht weißt, wo du anfangen sollst, sortieren wir das gemeinsam - ehrlich auch dann, wenn du uns dafür nicht brauchst.
Kostenloses Erstgespräch, 30 Minuten, kein Verkaufsdruck · alle Preise offen einsehbar
Hinweis: Dieser Check ist ein Orientierungs-Werkzeug und ersetzt keine Rechtsberatung und keine Konformitätsbewertung. Er bildet den öffentlich bekannten Stand vom August 2026 ab. Die harmonisierten Normen zum CRA sind zu diesem Zeitpunkt noch in Arbeit – Kostenangaben sind deshalb grobe Größenordnungen, keine Marktpreise.
Ehrlich gesagt
Wir hätten dir auch eine Ampel bauen können, die immer rot leuchtet. Sinnvoller ist, offenzulegen, wo die Grenzen des Werkzeugs liegen.
Das kann er
Er ordnet dich ein: ob dich Hersteller-, Händler- oder gar keine Pflichten treffen, in welche Produktkategorie nach Anhang III und IV du fällst und wie weit du bei den acht Kernpflichten schon bist.
Gut genug, um zu entscheiden, ob du handeln musst.
Das kann er nicht
Er kennt deinen Code nicht. Ob deine Update-Signatur trägt, ob dein Bedrohungsmodell die realen Angriffspfade abdeckt, ob deine SBOM vollständig ist – das sieht nur, wer ins Repository schaut.
Die technische Bewertung nimmt dir kein Fragebogen ab.
Das ist noch offen
Die harmonisierten Normen, auf die sich die Selbstbewertung stützen soll, sind 2026 noch nicht fertig. Auch das Netz notifizierter Stellen ist im Aufbau. Wer heute Angebote einholt, bekommt Schätzungen, keine Listenpreise.
Die Pflichten stehen fest, die Werkzeuge dazu noch nicht.
Den fachlichen Hintergrund mit allen Fristen, Kategorien und Beispielen findest du im ausführlichen Artikel zum Cyber Resilience Act.
Häufige Fragen
Mein Plugin ist gratis. Bin ich raus?
Nur wenn wirklich kein Geld im Spiel ist. Die Open-Source-Ausnahme gilt für Software, die außerhalb einer Geschäftstätigkeit kostenfrei bereitgestellt wird. Ein kostenloses Basis-Plugin, das auf eine Pro-Version hinführt, ist Teil einer Geschäftstätigkeit – damit fällt das gesamte Produkt unter den CRA. Auch bezahlter Support kann die Ausnahme kippen.
Ich baue Shops mit einem KI-Builder. Betrifft mich das?
Als Agentur, die für einen Kunden einen Shop baut, bringst du kein Produkt in Verkehr – du erbringst eine Dienstleistung. Sobald du aber ein eigenes Theme, ein Plugin oder ein Template unter eigenem Namen mehrfach verkaufst, wirst du Hersteller. Die Grenze verläuft zwischen Auftragsarbeit und Produkt.
Reicht bei SaaS nicht die DSGVO?
Reines SaaS ohne Produktkomponente beim Kunden fällt in der Regel nicht unter den CRA, sondern eher in den Bereich von NIS2 und DSGVO. Sobald aber ein Client, eine App, ein Plugin oder ein Gerät dazugehört, ist dein Backend eine Fernverarbeitungslösung – und die zählt ausdrücklich zum Produkt.
Wie lange muss ich Sicherheitsupdates liefern?
Der Support-Zeitraum muss der erwarteten Lebensdauer des Produkts entsprechen und beträgt in der Regel mindestens fünf Jahre. Maßgeblich ist das letzte Inverkehrbringen, nicht das erste. Wer eine Version 2028 noch verkauft, supportet sie also bis mindestens 2033. Der Zeitraum muss vor dem Kauf klar kommuniziert sein.
Was ist eine SBOM und brauche ich die wirklich?
Eine Software Bill of Materials ist die Stückliste deiner Abhängigkeiten: welche Bibliothek in welcher Version mit welcher Lizenz in deinem Produkt steckt. Sie ist Teil der technischen Dokumentation nach Anhang VII. Praktisch erzeugst du sie mit Werkzeugen wie CycloneDX oder Syft in wenigen Minuten – das ist die niedrigschwelligste der acht Kernpflichten.
Verkauft ihr CRA-Zertifizierungen?
Nein. Wir sind eine E-Commerce-Agentur, keine notifizierte Stelle und keine Kanzlei. Dieser Check verlinkt bewusst auf BSI, ENISA und die Verordnung selbst. Wir verdienen an keinem dieser Links – wir wollen nur, dass Entwickler wissen, woran sie sind.
Wenn du lieber jemanden drauf schauen lässt
Die Konformitätsbewertung musst du selbst verantworten – das nimmt dir keine Agentur ab. Aber wenn dein Shop insgesamt sauber und verkaufsfähig sein soll, sind wir dein Partner. Ehrlich, direkt, aus Graz.
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Wir prüfen deinen Shop systematisch – von Rechtstexten über Tracking bis Conversion. Schriftlicher Bericht, priorisiert nach Umsatzhebel. Fixpreis, Zahlung erst nach Lieferung.
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