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Sternebewertungen im Suchergebnis erhöhen die Klickrate deutlich – deshalb tauchen sie zunehmend dort auf, wo sie nicht hingehören. Dieser Check liest die strukturierten Daten einer Seite aus und zeigt dir, woran eine ausgezeichnete Bewertung hängt und ob sie sich auf den Inhalt der Seite bezieht.
Strukturierte Daten sind eine Aussage an Suchmaschinen: „Auf dieser Seite befindet sich dieses Objekt, und es hat diese Eigenschaften.“ Eine Bewertung gehört deshalb an ein Objekt, das auf der Seite tatsächlich vorhanden und von Dritten bewertbar ist.
Eine Produktseite zeichnet die Bewertungen genau dieses Produkts aus. Ein Kurs, ein Rezept, ein Buch, eine Veranstaltung – alles, was Nutzer auf der Seite selbst bewerten können.
Ein Unternehmen zeichnet auf der eigenen Website die Bewertungen des eigenen Unternehmens aus. Google nennt das selbstbezogene Bewertungen und lässt sie für Sterne-Snippets nicht zu.
Die Bewertung liegt global im Kopf- oder Fußbereich. Ergebnis: Jede einzelne Unterseite trägt dieselben Sterne – auch Impressum, Kontakt und Leistungsseiten, auf denen es nichts zu bewerten gibt.
Findet sich derselbe Wert bei identischer Bewertungszahl auf mehreren inhaltlich verschiedenen Seiten, bezieht er sich offensichtlich nicht auf den jeweiligen Seiteninhalt. Genau das prüft die erweiterte Prüfung.
Der Check liest JSON-LD, Microdata und RDFa aus, sucht Bewertungsangaben und stellt fest,
an welchem Schema-Typ sie hängen. Er prüft außerdem, ob auf der Seite
überhaupt ein bewertbares Objekt ausgezeichnet ist. Mit aktivierter erweiterter
Prüfung holt er zusätzlich bis zu vier interne Seiten über die
sitemap.xml oder die interne Verlinkung und vergleicht die Werte.
Auch wenn im Quelltext nichts steht: Viele Bewertungsdienste – etwa ProvenExpert, Trustindex, Trustpilot oder eKomi – fügen die Auszeichnung erst beim Aufruf im Browser per JavaScript ein. Wer den Quelltext ansieht, findet dort nur das eingebundene Skript. Google rendert JavaScript und übernimmt die Sterne trotzdem – genau deshalb erscheinen sie im Suchergebnis, obwohl die Seitenquelle unauffällig aussieht. Der Check erkennt diese Widgets deshalb zusätzlich an ihrem Skript.
Was der Check nicht macht: Er beurteilt keine Absicht. Eine falsch gesetzte Auszeichnung entsteht sehr häufig durch ein Plugin oder ein Theme, ohne dass der Betreiber überhaupt davon weiß. Ein auffälliger Befund ist ein Anlass nachzufragen – kein Urteil und kein Nachweis einer Absicht.
Wenn du gerade Angebote vergleichst, ist so ein Befund vor allem eine gute Frage für das Erstgespräch. Wer die eigene Sichtbarkeit auf diese Weise aufbaut, wird es bei deinem Projekt kaum anders halten. Melden kannst du den Sachverhalt kostenlos über die Rückmeldefunktion direkt im Google-Suchergebnis oder über das Spam-Formular der Search Console. Wie das genau geht und wie die Rechtslage in Österreich und Deutschland dazu aussieht, haben wir ausführlich aufgeschrieben:
Fake-Sterne in Google: manipuliertes Review-Schema-Markup erkennen und melden
SEO-Agentur für Onlineshops auswählen: Kriterien, Pitch-Fragen, echte Preise
Dann hinterlass uns eine Bewertung bei Google. Das hilft uns und es hilft anderen Händlern, die gerade überlegen, ob sie sich bei uns melden sollen. Zwei Minuten, und du machst zwei Leuten in Graz eine echte Freude.
Öffnet Google Maps in einem neuen Tab.
Strukturierte Daten entscheiden mit darüber, wie dein Shop in der Suche und in KI-Antworten auftaucht - Bewertungen sind dabei nur einer von mehreren Punkten, die stimmen müssen. Wir prüfen das Gesamtbild und setzen es sauber um, statt einzelne Auszeichnungen hinzuzubasteln.
Kostenloses Erstgespräch, 30 Minuten, kein Verkaufsdruck · alle Preise offen einsehbar
Wann darf eine Website Sternebewertungen auszeichnen?
Wenn sich die Bewertung auf ein konkretes, auf der Seite vorhandenes Objekt bezieht –
ein Produkt, einen Kurs, ein Rezept, ein Buch, eine Veranstaltung. Nicht zulässig für
Sterne-Snippets sind selbstbezogene Bewertungen des eigenen Unternehmens auf der eigenen Website.
Warum sind Sterne auf jeder Unterseite ein Problem?
Weil die Auszeichnung dann nicht zum Seiteninhalt gehört. Auf einer Impressumsseite gibt es
nichts zu bewerten. Google verlangt, dass strukturierte Daten dem entsprechen, was sichtbar auf
der Seite steht.
Bedeutet ein auffälliger Befund, dass jemand betrügt?
Nein. Der Check stellt einen technischen Sachverhalt fest, keine Absicht. Häufig ist ein
Plugin die Ursache. Ob daraus ein Verstoß wird, hängt vom Einzelfall ab.
Werden meine Prüfungen gespeichert?
Nein. Es werden keine Ergebnisse und keine geprüften Adressen dauerhaft gespeichert.
Zum Schutz vor Missbrauch gibt es ein Limit pro Stunde und Tag sowie einen kurzzeitigen
technischen Zwischenspeicher.
Warum dauert die erweiterte Prüfung so lange?
Weil dabei mehrere Seiten nacheinander geladen werden. Wir halten die Zahl bewusst klein und
die Abstände fair, um die geprüfte Website nicht zu belasten.
Aus der Praxis geschrieben
Sterne sind nur ein Signal von vielen. Wenn du wissen willst, wo dein Shop insgesamt steht – Technik, Ladezeit, Checkout, Rechtssicherheit – bekommst du das im Shop-Check schriftlich und nach Umsatzhebel priorisiert.