Webpräsenz aufbauen · von der Online-Visitenkarte bis zum Shop

Welche Website brauchst du – und wie muss sie aufgebaut sein?

Die meisten Seiten scheitern nicht am Design, sondern an der Reihenfolge: falscher Seitentyp, Abschnitte in der falschen Anordnung, Pflichtangaben vergessen. Hier siehst du für jeden Typ am interaktiven Wireframe, welcher Baustein wozu dient – und woran man ihn typischerweise verpatzt.

Wo stehst du gerade?

→„Ich habe ein Angebot und will endlich online sein.“ Onepager
→„Ich biete mehrere Leistungen an, die Kunden getrennt suchen.“ Kleine Website
→„Wir haben mehrere Zielgruppen, Standorte oder erklärungsbedürftige Themen.“ Große Website
→„Ich brauche nur einen Link, den ich überall teilen kann.“ Online-Visitenkarte
→„Ich will Produkte direkt auf meiner Seite verkaufen.“ E-Commerce-Shop – oder direkt zum Shop-Aufbau
→„Meine Anzeigen laufen, aber niemand kauft.“ Produkt-Landingpage
→„Meine Seite steht, bringt aber keine Anfragen.“ Shop-Check oder Strategie-Session

Sechs Typen, sechs Aufgaben

Für jedes Vorhaben die passende Webpräsenz

Es gibt keinen „besten“ Typ – nur einen passenden. Entscheidend ist, wie viele verschiedene Fragen deine Besucher mitbringen und ob du direkt auf der Seite verkaufst.

Onepager

Eine Seite, alles drauf – wenn die Reihenfolge stimmt

Ein Angebot, eine Zielgruppe, eine gewünschte Handlung.

Alle Inhalte auf einer scrollbaren Seite, das Menü springt zu den Abschnitten statt auf Unterseiten. Schnell online, günstig zu pflegen – steht und fällt aber mit der Reihenfolge der Abschnitte.

1 Seite, 7–10 Abschnitte

Falscher Typ, wenn: Sobald du für mehrere unterschiedliche Suchbegriffe gefunden werden willst.

Kleine Website

Die sechs Seiten, die reichen – und die drei, die meist fehlen

Handwerk, Kanzlei, Praxis, Studio – zwei bis vier Leistungen.

Startseite, je Leistung eine Seite, Über uns, Kontakt plus Pflichtseiten. Genug Struktur, um für jede Leistung einzeln gefunden zu werden, ohne Pflegeaufwand für zwanzig Unterseiten.

5–8 Seiten

Falscher Typ, wenn: Wenn eine einzige Leistung schon fünf Unterthemen hat.

Große Website

Für jedes Thema die passende Seite

Mehrere Zielgruppen, Standorte oder erklärungsbedürftige Leistungen.

Eine Struktur aus Themen-Ebenen: Überblicksseiten bündeln, Detailseiten beantworten je eine konkrete Frage. Hier entscheidet die Architektur über Sichtbarkeit – nicht die Menge an Text.

ab 12 Seiten, in Ebenen

Falscher Typ, wenn: Wenn niemand im Haus die Inhalte dauerhaft pflegen kann.

Online-Visitenkarte

Ganz einfach, sehr wirkungsvoll

Wer heute sichtbar sein muss und keine Website bauen will.

Name, Leistung, Kontakt, Standort, ein Link – teilbar per QR-Code, in der Bio, unter der E-Mail. In Minuten online statt in Wochen. Für viele der ehrlichere erste Schritt als eine halbfertige Website.

1 Profil, 5 Minuten

Falscher Typ, wenn: Sobald du eigene Inhalte für Google brauchst.

E-Commerce-Shop

Von Anfang an stark und einfach verkaufen

Wer Produkte direkt auf der eigenen Seite verkauft.

Ein Shop ist keine Website mit Warenkorb, sondern ein eigener Seitentyp-Baukasten: Kategorie, Produkt, Warenkorb, Checkout – plus Pflichtseiten zu Versand, Zahlung und Widerruf, an denen die meisten Abmahnungen hängen.

6 Seitentypen + Pflichtseiten

Falscher Typ, wenn: Wenn Produktdaten, Texte und Bilder noch nicht existieren.

Produkt-Landingpage für Ads

Eine Anzeige, ein Ziel, ein Button

Wer bezahlten Traffic auf ein einzelnes Produkt lenkt.

Kein Menü, keine Nebenwege: Die Seite löst genau das Versprechen der Anzeige ein. Was die Anzeige verspricht, muss in der ersten Bildschirmhöhe wörtlich wieder auftauchen – sonst zahlst du für Absprünge.

1 Seite je Anzeigengruppe

Falscher Typ, wenn: Wenn du dieselbe Seite für fünf verschiedene Anzeigen nutzen willst.

Direkt verglichen

Was der jeweilige Typ leistet – und was nicht

Typ Sichtbar bei Google für … Pflege­aufwand Verkauft direkt Typischer Anlass
Onepager ein Themasehr geringnein Gründung, ein klares Angebot
Kleine Website eine Handvoll Themengeringnein mehrere Leistungen im Angebot
Große Website viele Themen und Ortelaufendnein Wachstum, mehrere Zielgruppen
Online-Visitenkarte Name und Umkreisminimalnein sofort sichtbar sein müssen
E-Commerce-Shop Produkte und Kategorienhochja eigenes Sortiment verkaufen
Produkt-Landingpage gar nicht – sie lebt von Anzeigenje Kampagneja bezahlter Traffic auf ein Produkt

Die Typen schließen einander nicht aus: Eine große Website mit eigenen Produkt-Landingpages für Anzeigen ist die Regel, nicht die Ausnahme. Wichtig ist nur, dass jede Seite eine Aufgabe hat – nicht drei gleichzeitig.

Interaktives Wireframe

Das Grundgerüst, das in jedem Typ steckt

Ob Onepager oder Shop – die Reihenfolge ist fast immer dieselbe: einordnen, überzeugen, belegen, handeln lassen. Klick dich durch die Bausteine.

Klick in der Zeichnung auf einen Baustein – hier steht, wozu er dient.

Baustein 1 von 7

Header

Logo, Menü und ein sichtbarer Button für die wichtigste Handlung. Der Header beantwortet in einer Sekunde die Frage „Bin ich hier richtig?“ – über den Firmennamen und eine knappe Einordnung, was du tust.

Wird gerne so gemacht:

  • Menüpunkte nach internen Abteilungen benannt: „Portfolio“, „Philosophie“, „Referenzen“.
  • Zwölf Hauptpunkte in einer Zeile, weil jede Abteilung ihren eigenen wollte.
  • Dropdown, das sich auf dem Handy nicht öffnen lässt oder sofort wieder zuklappt.
  • Sprachwahl und Lupe prominenter platziert als der Kontakt-Button.
  • Die aktuelle Seite ist im Menü nicht hervorgehoben – niemand weiß, wo er ist.

So beeindruckt es besser:

  • Menüpunkte nach der Frage benennen, mit der Kunden kommen („Preise“ statt „Leistungsübersicht“).
  • Aktiven Menüpunkt sichtbar markieren – das ersetzt eine halbe Breadcrumb.
  • Burger erst ab Mobilbreite, Kontakt-Button bleibt daneben stehen.

Praxis-Tipp: Ab etwa 768 px Breite abwärts gehört das Menü hinter ein Burger-Icon – aber der Kontakt-Button bleibt außerhalb sichtbar. Wandert er mit ins Burger-Menü, verlierst du auf dem Handy genau die Klicks, die zählen.

Insight: Mehr als sieben Hauptpunkte im Menü verwässern die Aufmerksamkeit für alle anderen. Lieber zwei Ebenen als eine überladene Zeile.

Baustein 2 von 7

Hero

Der erste Bildschirm. Eine Überschrift, die sagt was du für wen tust, zwei bis drei Zeilen Erklärung, ein Button. Kein Slider, kein Willkommensgruß.

Wird gerne so gemacht:

  • Jede Unterseite trägt denselben Hero-Text wie die Startseite.
  • Die Überschrift ist der Firmenname – der sagt Fremden nichts.
  • Text liegt auf einem unruhigen Foto und ist mobil kaum lesbar.
  • Der Button führt zurück auf die Startseite oder zu „Mehr erfahren“.
  • Ein Video startet automatisch, mit Ton, und blockiert die Ladezeit.

So beeindruckt es besser:

  • Je Seite ein eigener Hero, der das Thema genau dieser Seite benennt.
  • Buttontext beschreibt das Ergebnis: „Termin sichern“ statt „Mehr“.
  • Bild zeigt Produkt, Ergebnis oder die echten Menschen – nicht Dekoration.

Praxis-Tipp: „Willkommen auf unserer Website“ ist die teuerste Zeile im Netz – sie sagt nichts und steht an der Stelle, die am meisten gelesen wird. Setz dort hin, was du anbietest und für wen.

Insight: Besucher entscheiden in wenigen Sekunden, ob sie weiterlesen. Wenn dein Angebot in dieser Zeit nicht klar ist, hilft der beste Inhalt weiter unten nichts mehr.

Wir formulieren den Einstieg mit dir →

Baustein 3 von 7

Vertrauen

Kundenlogos, Zahlen, Auszeichnungen, Mitgliedschaften – direkt unter dem Hero. Der Besucher hat gerade erfahren, was du tust; jetzt will er wissen, ob dir jemand anderes schon vertraut hat.

Wird gerne so gemacht:

  • Die Logos sind die eingesetzte Software, nicht die Kunden.
  • Vertrauenselemente stehen ganz unten, wo nur ein Bruchteil hinkommt.
  • Zahlen ohne Bezugsjahr: „über 500 Projekte“ – seit wann?
  • Ein Gütesiegel, das abgelaufen ist oder auf nichts verlinkt.
  • Auf jeder Unterseite dieselbe Logoleiste, egal worum es auf der Seite geht.

So beeindruckt es besser:

  • Drei bis fünf echte Kundenlogos, optisch auf gleiche Größe gebracht.
  • Je Seite die Belege zeigen, die zum Thema dieser Seite passen.
  • Zahlen mit Stand versehen: „140 Projekte seit 2011“.

Praxis-Tipp: Echte, überprüfbare Angaben schlagen jedes Siegel: „Seit 2011, 140 Projekte, Werkstatt in Graz“ wirkt stärker als ein generisches Qualitätslogo.

Baustein 4 von 7

Leistungen / Inhalt

Der Hauptteil: Was du anbietest, in verdaulichen Blöcken. Jeder Block behandelt genau ein Thema, hat eine eigene Überschrift und einen eigenen Weiterlese-Link.

Wird gerne so gemacht:

  • Alle Themen in einem durchgehenden Textblock, damit die Seite „kompakt“ bleibt.
  • Überschriften wie „Unser Leistungsportfolio“ statt der Kundenfrage.
  • Kein Weiterlese-Link – der Block endet in einer Sackgasse.
  • Fließtext über zwei Bildschirmhöhen ohne eine einzige Zwischenüberschrift.
  • Icons ohne Bezug: Zahnrad, Rakete, Glühbirne für drei völlig verschiedene Leistungen.

So beeindruckt es besser:

  • Ein Thema pro Block, mit eigener Überschrift in der Sprache der Kunden.
  • Jeder Block endet mit einem konkreten Weiterlese-Link.
  • Blöcke etwa gleich lang halten – das wirkt sofort aufgeräumter.

Praxis-Tipp: Schreib aus Kundensicht, nicht aus Firmensicht. Nicht „Unser Leistungsportfolio“, sondern die Frage, mit der der Kunde gekommen ist.

Insight: Genau diese Blöcke werden später zu eigenen Unterseiten, wenn die Seite wächst. Wer sie von Anfang an sauber trennt, spart sich den Umbau.

Baustein 5 von 7

Beweis

Kundenstimmen, Referenzen, Vorher-Nachher. Am wirksamsten direkt nach dem Abschnitt, der die größte Behauptung aufstellt.

Wird gerne so gemacht:

  • Eine Logowand ohne eine einzige Geschichte dazu.
  • Case Study ohne Zahlen: „Wir konnten den Umsatz deutlich steigern.“
  • Kundenstimmen ganz am Seitenende, hinter dem Newsletter-Formular.
  • Bewertungen ohne Datum – niemand weiß, ob sie von 2019 sind.
  • Nur das Lob, nie die Ausgangslage – damit fehlt der Vergleichspunkt.

So beeindruckt es besser:

  • Ausgangslage, Maßnahme, Ergebnis in drei Sätzen – das reicht als Case Study.
  • Direkt nach der Stelle platzieren, an der du am meisten behauptest.
  • Name, Firma oder Ort und Datum dazuschreiben.

Praxis-Tipp: Eine Stimme mit Name, Firma und konkretem Ergebnis schlägt zehn anonyme Fünf-Sterne-Zitate. „Tolle Zusammenarbeit“ überzeugt niemanden mehr.

Beispiele aus echten Projekten ansehen →

Baustein 6 von 7

Handlungsaufruf

Ein klar formulierter nächster Schritt, bevor der Footer kommt. Wer bis hierher gelesen hat, ist interessiert – und braucht jetzt eine einzige, eindeutige Möglichkeit weiterzugehen.

Wird gerne so gemacht:

  • Drei gleichwertige Buttons nebeneinander – die Entscheidung will niemand treffen.
  • „Absenden“ als Buttontext, obwohl es um eine kostenlose Erstberatung geht.
  • Der CTA steht nur ganz unten, nach 4.000 Zeichen Fließtext.
  • Der Button verspricht etwas anderes, als auf der Zielseite steht.
  • Ein Popup mit Angebot, das sich auf dem Handy nicht schließen lässt.

So beeindruckt es besser:

  • Ein CTA je Abschnitt – und über die ganze Seite immer derselbe nächste Schritt.
  • Buttontext benennt das Ergebnis, nicht die Technik dahinter.
  • Vor dem Footer noch einmal wiederholen, nicht erst im Footer.

Praxis-Tipp: Ein CTA je Abschnitt, nicht drei nebeneinander. Zwei gleichwertige Buttons erzeugen eine Entscheidung, die niemand treffen will – und damit oft gar keine.

Insight: Der Text auf dem Button gehört zum Angebot: „Kostenlos prüfen lassen“ wird deutlich häufiger geklickt als „Absenden“.

Auf jeder Seite gleich

Das braucht jede Webpräsenz – egal, welcher Typ

Onepager, große Website oder Shop: Diese Bausteine entscheiden darüber, ob Besucher dich finden, dir vertrauen und dich erreichen. Sie kosten wenig Aufwand und werden trotzdem am häufigsten vergessen.

Header & Navigation

Logo links, Menü mittig oder rechts, ein sichtbarer Button für die wichtigste Handlung. Ab etwa 768 px Breite abwärts gehört das Menü hinter ein Burger-Icon – sonst bricht die Navigation auf dem Handy um oder wird unklickbar klein.

Maximal sieben Hauptpunkte. Jeder achte Punkt halbiert die Aufmerksamkeit für die ersten sieben. Das Logo verlinkt immer auf die Startseite – das erwarten Besucher, ohne darüber nachzudenken.

Der häufigste Fehler: Der Burger enthält nur die Menüpunkte, aber nicht den Kontakt-Button. Auf dem Handy verschwindet damit genau die Handlung, die Umsatz bringt.

Footer & Pflichtlinks

Impressum und Datenschutzerklärung gehören getrennt in den Footer – jeweils als eigener Link, mit genau diesen Wörtern beschriftet und von jeder Seite aus mit maximal zwei Klicks erreichbar.

Sobald du online verkaufst, kommen AGB und Widerrufsbelehrung dazu. Wer nur Dienstleistungen anbietet und nicht online abschließt, braucht die Widerrufsbelehrung an dieser Stelle nicht – ein Impressum aber immer.

„Impressum & Datenschutz“ auf einer gemeinsamen Seite ist zulässig, aber unübersichtlich – und macht Abmahnern die Arbeit leichter als zwei saubere Links.

Kontaktseite & Honeypot

Auf die Kontaktseite gehören beide Wege: Formular und direkte Adresse plus Telefonnummer. Menschen, die schnell kaufen wollen, greifen zum Hörer; Menschen, die abends recherchieren, tippen ins Formular.

Ein Honeypot ist ein zusätzliches Formularfeld, das per CSS unsichtbar gemacht wird. Menschen sehen es nicht und füllen es nie aus – Spam-Bots füllen stur alle Felder aus. Ist das Feld befüllt, verwirfst du die Nachricht. Kein Captcha, keine Hürde, keine Google-Einbindung, kein Datenschutzproblem.

<p style="position:absolute;left:-9999px" aria-hidden="true"> <label>Bitte leer lassen</label> <input type="text" name="website" tabindex="-1" autocomplete="off"> </p>

Wichtig: aria-hidden und tabindex="-1" nicht weglassen – sonst liest ein Screenreader das Feld vor und blinde Besucher füllen es aus. Ihre Anfrage landet dann im Nichts.

Danke-Seite mit eigener URL

Nach dem Absenden gehört der Besucher auf eine eigene Seite wie /danke/ – nicht auf einen grünen Kasten im Formular.

Nur so lässt sich eine Anfrage überhaupt zählen: Werbe- und Analyse-Tools messen Seitenaufrufe, nicht ausgeblendete Meldungen. Ohne eigene Danke-Seite weißt du nie, welcher Kanal deine Anfragen bringt – und optimierst blind.

Schreib dort auch dazu, wann du dich meldest. Das senkt die Zahl der Nachfass-Mails spürbar.

Cookie-Banner & 404-Seite

Ein Cookie-Banner brauchst du erst, wenn du etwas lädst, das nicht technisch notwendig ist – Statistik, Werbepixel, eingebettete Videos, Schriften von fremden Servern. Wer Schriften lokal einbindet und auf Tracking verzichtet, braucht keinen Banner.

Die 404-Seite ist kein Restposten: Sie fängt jeden falschen Link ab. Statt „Seite nicht gefunden“ gehören dort Suchfeld, die drei wichtigsten Seiten und ein Kontaktlink hin.

Falsch gesetzte Banner blockieren den Google-Bot – dann steht deine Seite zwar online, wird aber nicht vollständig gelesen.

Tempo, Titel & Auffindbarkeit

Jede Seite braucht einen eigenen Title und eine eigene Meta-Description. Zwei Seiten mit identischem Titel konkurrieren bei Google gegeneinander – und beide verlieren.

Als technische Messlatte gelten die Core Web Vitals: größtes Element sichtbar in ≤ 2,5 Sekunden, Reaktion auf Klicks unter 200 Millisekunden, kein Nachrutschen des Layouts (CLS < 0,1).

Der größte Hebel ist fast immer derselbe: unkomprimierte Bilder. Ein Foto mit 4.000 Pixel Breite in einem 600 Pixel breiten Kasten kostet Ladezeit, ohne irgendetwas besser aussehen zu lassen.

Aus Projekten, die wir übernommen haben

Die fünf Fehler, die uns am häufigsten begegnen

1. Der falsche Typ

Eine 30-seitige Website für ein einziges Angebot – oder ein Onepager für ein Unternehmen mit sechs Leistungen. Beides kostet Sichtbarkeit, in entgegengesetzte Richtungen.

2. Kein einziger klarer nächster Schritt

Seiten, die informieren, aber nie auffordern. Wer bis zum Ende liest, ist interessiert – und findet dort nichts als den Footer.

3. Preise, die niemand findet

„Preise auf Anfrage“ filtert nicht die falschen Kunden heraus, sondern die richtigen: Wer vergleicht, springt ab. Eine Orientierung genügt oft schon – bei Waren zusätzlich der gesetzlich vorgeschriebene Grundpreis.

4. Texte, die beschreiben statt verkaufen

Produkttexte, die Maße und Material aufzählen, aber nie sagen, wofür das gut ist. Der Unterschied zwischen Datenblatt und Verkaufstext ist Umsatz.

5. Mobil nicht zu Ende gedacht

Der Kontakt-Button liegt im Burger-Menü, die Telefonnummer ist ein Bild, das Formular verlangt zwölf Felder. Auf dem Handy passiert damit: nichts.

Unsicher, welcher davon dich betrifft?

Wir schauen uns deine Seite an und sagen dir in einem Gespräch, welcher Typ zu deinem Vorhaben passt und was zuerst zu tun ist.

Kurz besprechen

Häufige Fragen

Website aufbauen – kurz beantwortet

Welche Art von Website brauche ich für mein Unternehmen?

Das hängt davon ab, wie viele unterschiedliche Fragen deine Besucher mitbringen. Ein Angebot, eine Zielgruppe, eine Handlung: Onepager. Mehrere Leistungen, die Kunden getrennt suchen: kleine Website mit fünf bis acht Unterseiten. Mehrere Zielgruppen, Standorte oder Themen mit eigener Nachfrage: große Website mit eigener Seite je Thema. Reine Kontaktdaten zum Teilen: Online-Visitenkarte. Verkauf direkt auf der Seite: Online-Shop. Bezahlte Anzeigen auf ein einzelnes Produkt: Produkt-Landingpage.

Wie viele Unterseiten braucht eine Website?

Nicht möglichst viele, sondern die richtigen. Der Standard für kleine Unternehmen sind Startseite, eine Seite je Leistung, Über uns, Kontakt sowie Impressum und Datenschutz. Entscheidend ist die Regel: Jede Frage, die Kunden getrennt googeln, verdient eine eigene Seite. Wer Badsanierung und Heizungstausch auf einer Seite mischt, wird für beides schlechter gefunden als mit zwei sauberen Seiten.

Ist ein Onepager schlechter für Google als eine Website mit Unterseiten?

Nicht grundsätzlich - aber ein Onepager kann im Kern nur für ein Thema ranken, weil er eine URL, einen Titel und eine Meta-Description hat. Solange du ein Angebot für eine Zielgruppe hast, ist das kein Nachteil. Sobald du für mehrere Suchbegriffe gefunden werden willst, die inhaltlich auseinanderliegen, brauchst du eigene Seiten - sonst konkurrieren deine Themen auf derselben URL miteinander.

Was muss rechtlich auf jeder Website stehen?

Impressum und Datenschutzerklärung, beide als eigener, klar beschrifteter Link im Footer und von jeder Seite aus mit höchstens zwei Klicks erreichbar. Wer online verkauft, ergänzt AGB und Widerrufsbelehrung. Ein Cookie-Banner ist nur nötig, wenn nicht technisch notwendige Dienste geladen werden - etwa Statistik, Werbepixel, eingebettete Videos oder Schriften von fremden Servern.

Was ist ein Honeypot im Kontaktformular?

Ein Honeypot ist ein zusätzliches Formularfeld, das per CSS unsichtbar gemacht wird. Menschen sehen es nicht und lassen es leer, automatisierte Spam-Bots füllen dagegen stur jedes Feld aus. Ist das Feld befüllt, wird die Nachricht verworfen. Das ersetzt ein Captcha, ohne echte Besucher zu bremsen und ohne einen weiteren Dienst datenschutzrechtlich einbinden zu müssen. Wichtig ist, das Feld mit aria-hidden und tabindex="-1" auch für Screenreader auszublenden.

Kann ich später von einem Onepager auf eine große Website wechseln?

Ja, und das ist ein üblicher Weg. Wichtig ist nur, die Abschnitte des Onepagers von Anfang an so zu schneiden, dass daraus später eigene Seiten werden können - also je Thema ein eigener, in sich verständlicher Abschnitt mit eigener Überschrift. Beim Umzug werden die Ankerlinks des Onepagers per Weiterleitung auf die neuen Seiten gelenkt, damit bestehende Verlinkungen und Rankings nicht verloren gehen.

Beratung statt Baukasten-Raten

Wir sagen dir ehrlich, was du wirklich brauchst

Manchmal ist das ein Shop. Oft ist es eine kleine Website. Und gelegentlich reicht ein Profil, das in fünf Minuten steht. Wir verkaufen dir nicht den größten Typ, sondern den, der zu deinem Vorhaben und deinem Zeitbudget passt – inklusive Texten, Preisdarstellung und Pflichtangaben, wenn du dabei Unterstützung willst.