Klick in der Zeichnung auf einen Baustein – hier steht, wozu er dient.
Baustein 2 von 7
Hero
Der erste Bildschirm. Eine Überschrift, die sagt was du für wen tust,
zwei bis drei Zeilen Erklärung, ein Button. Kein Slider, kein Willkommensgruß.
Wird gerne so gemacht:
- Jede Unterseite trägt denselben Hero-Text wie die Startseite.
- Die Überschrift ist der Firmenname – der sagt Fremden nichts.
- Text liegt auf einem unruhigen Foto und ist mobil kaum lesbar.
- Der Button führt zurück auf die Startseite oder zu „Mehr erfahren“.
- Ein Video startet automatisch, mit Ton, und blockiert die Ladezeit.
So beeindruckt es besser:
- Je Seite ein eigener Hero, der das Thema genau dieser Seite benennt.
- Buttontext beschreibt das Ergebnis: „Termin sichern“ statt „Mehr“.
- Bild zeigt Produkt, Ergebnis oder die echten Menschen – nicht Dekoration.
Praxis-Tipp: „Willkommen auf unserer Website“ ist die teuerste Zeile im Netz –
sie sagt nichts und steht an der Stelle, die am meisten gelesen wird.
Setz dort hin, was du anbietest und für wen.
Insight: Besucher entscheiden in wenigen Sekunden, ob sie weiterlesen. Wenn dein Angebot
in dieser Zeit nicht klar ist, hilft der beste Inhalt weiter unten nichts mehr.
Wir formulieren den Einstieg mit dir →
Baustein 3 von 7
Vertrauen
Kundenlogos, Zahlen, Auszeichnungen, Mitgliedschaften – direkt unter dem Hero.
Der Besucher hat gerade erfahren, was du tust; jetzt will er wissen, ob dir jemand
anderes schon vertraut hat.
Wird gerne so gemacht:
- Die Logos sind die eingesetzte Software, nicht die Kunden.
- Vertrauenselemente stehen ganz unten, wo nur ein Bruchteil hinkommt.
- Zahlen ohne Bezugsjahr: „über 500 Projekte“ – seit wann?
- Ein Gütesiegel, das abgelaufen ist oder auf nichts verlinkt.
- Auf jeder Unterseite dieselbe Logoleiste, egal worum es auf der Seite geht.
So beeindruckt es besser:
- Drei bis fünf echte Kundenlogos, optisch auf gleiche Größe gebracht.
- Je Seite die Belege zeigen, die zum Thema dieser Seite passen.
- Zahlen mit Stand versehen: „140 Projekte seit 2011“.
Praxis-Tipp: Echte, überprüfbare Angaben schlagen jedes Siegel: „Seit 2011, 140 Projekte,
Werkstatt in Graz“ wirkt stärker als ein generisches Qualitätslogo.
Baustein 4 von 7
Leistungen / Inhalt
Der Hauptteil: Was du anbietest, in verdaulichen Blöcken. Jeder Block behandelt
genau ein Thema, hat eine eigene Überschrift und einen eigenen Weiterlese-Link.
Wird gerne so gemacht:
- Alle Themen in einem durchgehenden Textblock, damit die Seite „kompakt“ bleibt.
- Überschriften wie „Unser Leistungsportfolio“ statt der Kundenfrage.
- Kein Weiterlese-Link – der Block endet in einer Sackgasse.
- Fließtext über zwei Bildschirmhöhen ohne eine einzige Zwischenüberschrift.
- Icons ohne Bezug: Zahnrad, Rakete, Glühbirne für drei völlig verschiedene Leistungen.
So beeindruckt es besser:
- Ein Thema pro Block, mit eigener Überschrift in der Sprache der Kunden.
- Jeder Block endet mit einem konkreten Weiterlese-Link.
- Blöcke etwa gleich lang halten – das wirkt sofort aufgeräumter.
Praxis-Tipp: Schreib aus Kundensicht, nicht aus Firmensicht. Nicht „Unser Leistungsportfolio“,
sondern die Frage, mit der der Kunde gekommen ist.
Insight: Genau diese Blöcke werden später zu eigenen Unterseiten, wenn die Seite wächst.
Wer sie von Anfang an sauber trennt, spart sich den Umbau.
Baustein 5 von 7
Beweis
Kundenstimmen, Referenzen, Vorher-Nachher. Am wirksamsten direkt nach dem
Abschnitt, der die größte Behauptung aufstellt.
Wird gerne so gemacht:
- Eine Logowand ohne eine einzige Geschichte dazu.
- Case Study ohne Zahlen: „Wir konnten den Umsatz deutlich steigern.“
- Kundenstimmen ganz am Seitenende, hinter dem Newsletter-Formular.
- Bewertungen ohne Datum – niemand weiß, ob sie von 2019 sind.
- Nur das Lob, nie die Ausgangslage – damit fehlt der Vergleichspunkt.
So beeindruckt es besser:
- Ausgangslage, Maßnahme, Ergebnis in drei Sätzen – das reicht als Case Study.
- Direkt nach der Stelle platzieren, an der du am meisten behauptest.
- Name, Firma oder Ort und Datum dazuschreiben.
Praxis-Tipp: Eine Stimme mit Name, Firma und konkretem Ergebnis schlägt zehn anonyme
Fünf-Sterne-Zitate. „Tolle Zusammenarbeit“ überzeugt niemanden mehr.
Beispiele aus echten Projekten ansehen →
Baustein 6 von 7
Handlungsaufruf
Ein klar formulierter nächster Schritt, bevor der Footer kommt. Wer bis hierher
gelesen hat, ist interessiert – und braucht jetzt eine einzige, eindeutige
Möglichkeit weiterzugehen.
Wird gerne so gemacht:
- Drei gleichwertige Buttons nebeneinander – die Entscheidung will niemand treffen.
- „Absenden“ als Buttontext, obwohl es um eine kostenlose Erstberatung geht.
- Der CTA steht nur ganz unten, nach 4.000 Zeichen Fließtext.
- Der Button verspricht etwas anderes, als auf der Zielseite steht.
- Ein Popup mit Angebot, das sich auf dem Handy nicht schließen lässt.
So beeindruckt es besser:
- Ein CTA je Abschnitt – und über die ganze Seite immer derselbe nächste Schritt.
- Buttontext benennt das Ergebnis, nicht die Technik dahinter.
- Vor dem Footer noch einmal wiederholen, nicht erst im Footer.
Praxis-Tipp: Ein CTA je Abschnitt, nicht drei nebeneinander. Zwei gleichwertige Buttons
erzeugen eine Entscheidung, die niemand treffen will – und damit oft gar keine.
Insight: Der Text auf dem Button gehört zum Angebot: „Kostenlos prüfen lassen“
wird deutlich häufiger geklickt als „Absenden“.