Kleine Website: die sechs Seiten, die reichen – und die drei, die meist fehlen
Nicht möglichst viele Unterseiten, sondern die richtigen. Unten siehst du die Struktur,
die für Handwerk, Kanzlei, Praxis oder Studio funktioniert – Seite für Seite,
mit dem, was drauf gehört, und den Fehlern, die Anfragen kosten.
du mehrere Standorte hast, die jeweils lokal gefunden werden sollen.
niemand im Haus die Seiten dauerhaft betreuen kann.
Neun Seitenrisse
Neun Seiten – sechs Pflicht, drei Kür
Jede Seite einzeln, mit eigener Adresse und ihrem tatsächlichen Aufbau von oben nach unten.
Daneben steht, wozu sie da ist, was daran typischerweise schiefgeht und was sie besser macht.
Die sechs, die reichen
deine-firma.at
1
Startseite
deine-firma.at
Die Startseite verkauft nicht, sie verteilt. Ihre Aufgabe: in wenigen Sekunden
einordnen, was du für wen tust, und dann jeden Besucher auf die Seite schicken, die
seine Frage beantwortet. Sie ist ein Wegweiser mit Vertrauensaufbau, kein Katalog.
Wird gerne so gemacht:
Die Startseite erklärt alle vier Leistungen ausführlich – dann braucht niemand mehr die Unterseiten.
Ein Slider mit fünf Botschaften statt einer klaren Aussage.
„Herzlich willkommen“ an der meistgelesenen Stelle der ganzen Website.
Keine Wege in die Tiefe: Der Besucher landet oben und findet keinen Einstieg.
Neuigkeiten aus dem Jahr der Erstellung stehen prominent im Hauptbereich.
So beeindruckt es besser:
Ein Satz oben, der Angebot, Zielgruppe und Region nennt.
Je Leistung ein kurzer Block mit eigenem Link auf die Detailseite.
Vertrauenselemente früh: Zahlen, Referenzen, Region – direkt unter dem Einstieg.
Praxis-Tipp: Prüf die Startseite mit einer einzigen Frage: Findet ein Fremder in zehn Sekunden
den Weg zu seiner Leistung? Wenn nicht, fehlen Wege, nicht Text.
Insight: Die Startseite rankt selten für deine Leistungen – sie rankt für deinen Firmennamen.
Die Suchbegriffe holen die Leistungsseiten. Wer alles auf die Startseite packt,
nimmt genau diesen Seiten die Grundlage.
Abschnitte mit ? in der Zeichnung anklicken –
die Erklärung erscheint hier.
Startseite · Abschnitt 1
Header mit Menü und Kontakt-Button
Auf allen neun Seiten identisch: gleiche Reihenfolge, gleiche Beschriftungen,
gleicher Kontakt-Button. Der Header ist das einzige Element, das Besucher auf
jeder Seite wiedersehen – jede Abweichung kostet Orientierung.
Wird gerne so gemacht:
Menüpunkte nach Abteilungen benannt statt nach dem, was Kunden suchen.
Der Kontakt-Button liegt mobil mit im Burger-Menü.
Die aktuelle Seite ist im Menü nicht hervorgehoben.
So beeindruckt es besser:
Höchstens sieben Hauptpunkte, benannt in Kundensprache.
Aktiven Menüpunkt markieren – das ersetzt eine halbe Brotkrumennavigation.
Burger erst ab Mobilbreite, Kontakt-Button bleibt daneben sichtbar.
Praxis-Tipp: Schreib die Menüpunkte auf, wie ein Kunde am Telefon danach fragen würde.
„Was kostet das?“ wird zu „Preise“, nicht zu
„Konditionen“.
Startseite · Abschnitt 2
Einstieg: was, für wen, in welcher Region
Der erste Bildschirm der Startseite ist der einzige Ort, an dem völlig Fremde
erfahren, ob sie richtig sind. Eine Aussage, zwei bis drei Zeilen Erklärung,
ein Button – und die Region, wenn du lokal arbeitest.
Wird gerne so gemacht:
„Herzlich willkommen“ an der meistgelesenen Stelle der ganzen Website.
Ein Slider mit fünf Botschaften – gesehen wird nur die erste.
Die Überschrift nennt den Firmennamen statt das Angebot.
So beeindruckt es besser:
Ein Satz mit Angebot, Zielgruppe und Ort: „Badsanierung für Grazer Altbauten“.
Ein Button, dessen Text die Handlung benennt.
Darunter eine Zeile, die den häufigsten Einwand vorwegnimmt.
Insight: Der Ortsname im Einstieg ist kein Schmuck: Für lokale Suchanfragen ist er
eines der wenigen Signale, die du selbst in der Hand hast.
Eine schmale Zeile direkt unter dem Einstieg: Kundenlogos, Zahlen, Mitgliedschaften.
Sie beantwortet die stille Frage „hat dem schon mal jemand vertraut?“
sofort – nicht erst nach zwei Bildschirmhöhen.
Wird gerne so gemacht:
Die Logos zeigen die eingesetzte Software, nicht die Kunden.
Zahlen ohne Bezugsjahr: „über 500 Projekte“ – seit wann?
Ein Siegel, das niemand kennt, verlinkt auf nichts und ist womöglich abgelaufen.
So beeindruckt es besser:
Drei bis fünf echte Kundenlogos, optisch auf gleiche Größe gebracht.
Eine nachprüfbare Zahl mit Stand: „140 Projekte seit 2011“.
Praxis-Tipp: Noch keine Referenzen? Dann Fakten statt Logos: Gründungsjahr, Ausbildung,
Region, Verfügbarkeit. Leerlassen ist besser als erfinden.
Startseite · Abschnitt 4
Wegweiser – je Leistung ein Block mit Link
Der Kern der Startseite: je Leistung ein kurzer Block mit eigener Überschrift,
drei Zeilen Nutzen und einem Link auf die Detailseite. Die Startseite verteilt
hier – sie erklärt nicht.
Wird gerne so gemacht:
Alle vier Leistungen ausführlich erklärt – dann braucht niemand mehr die Unterseiten.
Überschriften wie „Unser Leistungsportfolio“ statt der Kundenfrage.
Kein Link am Blockende – der Besucher landet in einer Sackgasse.
So beeindruckt es besser:
Drei Zeilen Nutzen je Leistung, dann der Link. Ausführlich wird es auf der Detailseite.
Die wichtigste Leistung sichtbar hervorheben statt alle gleich zu gewichten.
Insight: Steht hier schon alles, nimmst du deinen eigenen Leistungsseiten die Grundlage –
und genau die sollen für die Suchbegriffe ranken, nicht die Startseite.
Startseite · Abschnitt 5
Zwei Kundenstimmen als Anriss
Zwei Stimmen genügen an dieser Stelle, mit Name und Ergebnis. Die vollständige
Sammlung steht auf der Referenzseite – sonst wird die Startseite zur Endstation.
Wird gerne so gemacht:
„Tolle Zusammenarbeit!“ ohne Name, ohne Firma, ohne Ergebnis.
Ein Karussell, das weiterspringt, bevor man zu Ende gelesen hat.
Die Stimmen haben keinen Bezug zu den Leistungen darüber.
So beeindruckt es besser:
Zwei Stimmen mit Name, Ort und einem konkreten Ergebnis.
Ein Link auf die vollständigen Referenzen darunter.
Vor dem Footer ein klar formulierter nächster Schritt – derselbe wie auf
allen anderen Seiten. Wer über die ganze Website dieselbe Handlung anbietet,
macht sie erwartbar statt erklärungsbedürftig.
Wird gerne so gemacht:
Drei gleichwertige Buttons nebeneinander.
„Absenden“ als Buttontext, obwohl es um ein kostenloses Erstgespräch geht.
Auf jeder Seite ein anderer Aufruf – niemand weiß, was der übliche Weg ist.
So beeindruckt es besser:
Ein Aufruf, nicht drei. Der Buttontext benennt das Ergebnis.
Eine Zeile darunter, was danach passiert und was es kostet (nämlich nichts).
Startseite · Abschnitt 7
Footer mit Impressum und Datenschutz
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Standort und die Pflichtlinks. Für viele Besucher
der zweitwichtigste Bereich der Seite: Hier landet, wer oben etwas Bestimmtes
gesucht und nicht gefunden hat.
Wird gerne so gemacht:
„Impressum & Datenschutz“ als ein gemeinsamer Link.
Der Footer ist eine Grafik – nicht markierbar, nicht durchsuchbar, nicht vorlesbar.
Copyright-Jahr und Öffnungszeiten stehen seit dem Launch unverändert da.
So beeindruckt es besser:
Impressum und Datenschutz getrennt, ausgeschrieben, auf jeder Seite.
Adresse und Telefonnummer als Text – das übernehmen auch Karten- und KI-Dienste.
Insight: Sobald du über die Website verkaufst, kommen AGB und Widerrufsbelehrung dazu.
Ein Impressum brauchst du in jedem Fall.
Eine Ebene, die alle Leistungen nebeneinanderstellt und weiterverteilt. Sie ist die
Seite für Besucher, die noch nicht wissen, welche deiner Leistungen zu ihrem Problem
passt – und für Google die Klammer, die deine Detailseiten zusammenhält.
Wird gerne so gemacht:
Die Übersicht wiederholt den kompletten Inhalt der Detailseiten – doppelter Text, halbe Wirkung.
Überschriften in Firmensprache: „Leistungsportfolio“, „Kompetenzfelder“.
Nur eine Aufzählung ohne Links – die Seite ist eine Sackgasse.
Neun Leistungen gleichwertig nebeneinander, keine erkennbare Hauptleistung.
Blöcke unterschiedlicher Länge, dadurch wirkt die Seite unfertig.
So beeindruckt es besser:
Je Leistung drei Zeilen Nutzen und ein Link – mehr gehört auf die Detailseite.
Benennung genau so, wie Kunden danach fragen würden.
Die wichtigste Leistung sichtbar hervorheben statt alle gleich zu gewichten.
Praxis-Tipp: Diese Seite darf kurz sein. Ihre Aufgabe ist die Weiterleitung, nicht die Überzeugung.
Abschnitte mit ? in der Zeichnung anklicken –
die Erklärung erscheint hier.
Leistungsübersicht · Abschnitt 1
Header, auf jeder Seite identisch
Derselbe Header wie überall – mit einem Unterschied: Der Menüpunkt
„Leistungen“ ist als aktiv markiert.
Wird gerne so gemacht:
Der aktive Zustand fehlt – auf einer neunseitigen Website weiß niemand, wo er ist.
Das Menü klappt auf dieser Seite anders auf als auf der Startseite.
So beeindruckt es besser:
Aktiven Punkt markieren: eine CSS-Klasse, spürbare Wirkung.
Auf tieferen Ebenen zusätzlich eine Brotkrumennavigation.
Leistungsübersicht · Abschnitt 2
Kurzer Einstieg: worum es hier geht
Zwei Sätze: was in diesem Bereich zu finden ist und für wen. Diese Seite
muss nicht überzeugen – sie muss verteilen.
Wird gerne so gemacht:
Eine halbe Bildschirmhöhe Einleitung, bevor die erste Leistung auftaucht.
Der Text wiederholt wörtlich, was schon auf der Startseite steht.
So beeindruckt es besser:
Zwei Sätze, dann direkt die Übersicht.
Ein Satz zur Einordnung: für wen die Leistungen gedacht sind und für wen nicht.
Leistungsübersicht · Abschnitt 3
Je Leistung drei Zeilen Nutzen und ein Link
Die eigentliche Aufgabe der Seite. Jede Karte: Überschrift in Kundensprache,
drei Zeilen Nutzen, ein Link auf die Detailseite.
Wird gerne so gemacht:
Die Übersicht wiederholt den kompletten Inhalt der Detailseiten.
Neun Leistungen gleichwertig nebeneinander, keine erkennbare Hauptleistung.
Karten unterschiedlicher Länge, dadurch wirkt die Seite unfertig.
So beeindruckt es besser:
Gleiche Struktur und etwa gleiche Länge je Karte – das wirkt sofort aufgeräumter.
Benennung genau so, wie Kunden danach fragen würden.
Insight: Wiederholt die Übersicht den Text der Detailseiten, entsteht doppelter
Inhalt im eigenen Haus – und beide Seiten werden schlechter gefunden
als eine saubere von beiden.
Der Auffangpunkt für alle, die sich zwischen den Leistungen nicht entscheiden
können – und das sind mehr, als man denkt.
Wird gerne so gemacht:
Die Seite endet nach der letzten Karte, ohne Angebot.
Der Aufruf verlangt eine Entscheidung, die der Besucher gerade nicht treffen kann.
So beeindruckt es besser:
„Unsicher, was passt? Ruf an, wir sortieren das in fünf Minuten.“
Derselbe Kontaktweg wie auf allen anderen Seiten.
deine-firma.at/leistungen/badsanierung/
Header
Footer
3
Leistungsseite (je Leistung eine)
deine-firma.at/leistungen/badsanierung/
Hier passiert die eigentliche Arbeit: eine Seite je Leistung, die genau eine Kundenfrage
vollständig beantwortet – Problem, Lösung, Ablauf, Beweis, nächster Schritt.
Diese Seiten holen die Suchanfragen, nicht die Startseite.
Wird gerne so gemacht:
Zwei Leistungen auf einer Seite, weil beide „irgendwie zusammengehören“.
Alle Leistungsseiten tragen denselben Title und dieselbe Meta-Description.
Die Seite beschreibt die Methode, aber nie das Ergebnis für den Kunden.
Kein Kontaktweg am Seitenende – der Besucher muss zurück ins Menü.
Ein einziger Textblock ohne Zwischenüberschriften über zwei Bildschirmhöhen.
So beeindruckt es besser:
Eine Leistung, eine URL, ein eigener Title – keine Überschneidung mit den Geschwisterseiten.
Aufbau wie ein Gespräch: Problem, Lösung, Ablauf, Beweis, Handlung.
Am Ende derselbe nächste Schritt wie überall auf der Website.
Praxis-Tipp: Nimm als Überschrift wörtlich die Frage, mit der Kunden anrufen. Wenn jemand
„Bad sanieren Kosten“ sucht, gehört genau das in die Überschrift –
nicht „Sanitärlösungen nach Maß“.
Insight: Das ist die Regel, an der die ganze Struktur hängt: eine Frage –
eine Seite. Wer Badsanierung und Heizungstausch mischt, lässt zwei
Themen um dieselbe URL konkurrieren, und keines gewinnt.
Erst die Lage beschreiben, in der der Kunde steckt – in seinen Worten,
aus echten Telefonaten. Danach erst die eigene Leistung.
Wird gerne so gemacht:
Der Abschnitt fehlt, die Seite springt vom Versprechen direkt zum Angebot.
Fachbegriffe, die nur intern verwendet werden.
Angstmache ohne Auflösung – der Leser bleibt beunruhigt zurück und geht.
So beeindruckt es besser:
Drei Sätze, wörtlich so, wie Kunden es am Telefon sagen.
Direkt danach ein Satz Auflösung, damit die Spannung nicht ins Leere läuft.
Praxis-Tipp: Notiere zwei Wochen lang die ersten Sätze, mit denen Kunden anrufen.
Diese Sätze sind der Abschnitt – du musst sie nur abtippen.
Leistungsseite (je Leistung eine) · Abschnitt 4
Wie ihr es löst – mit Bild vom Ergebnis
Der Lösungsteil: was ihr konkret tut, woran man Qualität erkennt und wie das
Ergebnis aussieht. Ein echtes Foto überzeugt hier mehr als jede
Methodenbeschreibung.
Wird gerne so gemacht:
Die Seite beschreibt die Methode, aber nie das Ergebnis für den Kunden.
Stockfotos statt eigener Arbeiten.
Merkmale ohne Übersetzung: „20 mm Massivholz, CNC-gefräst“.
So beeindruckt es besser:
Vorher-Nachher aus einem echten Projekt.
Merkmal plus Bedeutung: „20 mm Massivholz – hält, wenn Kinder daraufsteigen“.
Nimmt die Hemmung vor dem ersten Kontakt: was passiert zuerst, was kostet noch
nichts, wie lange dauert es.
Wird gerne so gemacht:
Sieben Schritte inklusive interner Vorgänge, die den Kunden nichts angehen.
Schritte aus Firmensicht: „Briefing-Auswertung“, „Ressourcenplanung“.
Keine einzige Zeitangabe.
So beeindruckt es besser:
Drei bis vier Schritte, konsequent aus Kundensicht.
Beim ersten Schritt sagen, was nicht passiert.
Praxis-Tipp: „15 Minuten Telefonat, unverbindlich, kein Verkaufsgespräch“
senkt die Hemmschwelle stärker als jedes zusätzliche Argument.
Leistungsseite (je Leistung eine) · Abschnitt 6
Beweis: die passende Referenz
Die Referenz zu dieser Leistung, nicht die allgemeine Auswahl –
platziert direkt nach dem Abschnitt, der die größte Behauptung aufstellt.
Wird gerne so gemacht:
Auf allen Leistungsseiten stehen dieselben drei Zitate.
Lob ohne Ergebnis und ohne Namen.
So beeindruckt es besser:
Eine Stimme, die genau zu dieser Leistung passt, mit Ort und Ergebnis.
Verlinkt auf die ausführliche Referenz.
Leistungsseite (je Leistung eine) · Abschnitt 7
Derselbe nächste Schritt wie überall
Am Ende jeder Leistungsseite dieselbe Handlung. Wer auf drei Seiten drei
verschiedene Angebote macht, verwirrt statt zu führen.
Wird gerne so gemacht:
Jede Leistungsseite endet mit einem anderen Angebot.
Der Aufruf steht nur ganz unten, nach 4.000 Zeichen Fließtext.
So beeindruckt es besser:
Ein Aufruf, überall gleich formuliert.
Bei langen Seiten zusätzlich in der Mitte, nicht erst am Ende.
deine-firma.at/ueber-uns/
Header
Footer
4
Über uns
deine-firma.at/ueber-uns/
Bei kleinen Anbietern regelmäßig die zweitmeistbesuchte Seite. Kunden wollen vor der
Anfrage wissen, mit wem sie sprechen werden – Gesichter, Namen, Region, Haltung.
Wird gerne so gemacht:
Stockfoto-Team mit Headsets, das es in dieser Firma nie gegeben hat.
„Wir sind ein junges, dynamisches Team mit Leidenschaft.“
Firmenchronik seit 1998 in fünf Absätzen, streng chronologisch.
Kein Name, kein Gesicht – nur die Rechtsform.
Die Seite endet ohne jeden Weg zurück ins Angebot.
So beeindruckt es besser:
Echte Fotos der Menschen, die die Anfragen tatsächlich beantworten.
Namen, Rollen und je ein Detail, das man sich merkt.
Ein Satz zur Haltung: warum ihr arbeitet, wie ihr arbeitet.
Praxis-Tipp: Ein ehrliches Handyfoto in gutem Licht schlägt jedes Stockbild. Ein Stockfoto sagt
Besuchern genau eine Sache: Hier ist niemand, den man zeigen möchte.
Abschnitte mit ? in der Zeichnung anklicken –
die Erklärung erscheint hier.
Über uns · Abschnitt 2
Wer ihr seid, in einem Satz
Ein Satz zur Einordnung, keine Firmenchronik. Die Gründungsgeschichte
interessiert deutlich weniger Menschen, als man beim Schreiben glaubt.
Wird gerne so gemacht:
Firmenhistorie seit 1998 in fünf Absätzen, streng chronologisch.
„Wir sind ein junges, dynamisches Team mit Leidenschaft.“
So beeindruckt es besser:
Ein Satz: wer ihr seid, seit wann, für wen.
Die Chronik, falls sie euch wichtig ist, ans Ende der Seite – nicht an den Anfang.
Über uns · Abschnitt 3
Echtes Foto und die Menschen dahinter
Das Foto der Person, die die Anfrage tatsächlich beantworten wird –
mit Namen und Rolle. Bei kleinen Anbietern ist das der wirksamste Abschnitt
der ganzen Seite.
Wird gerne so gemacht:
Stockfoto mit lachendem Headset-Team, das es so nie gegeben hat.
Kein Name, kein Gesicht – nur die Rechtsform.
Das Foto ist mobil so beschnitten, dass Köpfe fehlen.
So beeindruckt es besser:
Echte Fotos, Namen, Rollen und je ein Detail, das man sich merkt.
Wer die Anfrage beantwortet, ist auch abgebildet.
Praxis-Tipp: Ein ehrliches Handyfoto in gutem Licht schlägt jedes Stockbild.
Ein Stockfoto sagt genau eine Sache: Hier ist niemand, den man zeigen möchte.
Werte, die im Erstgespräch nachweislich anders gelebt werden.
So beeindruckt es besser:
Eine Abgrenzung, die weh tut: „Wir übernehmen keine Projekte unter X.“
Ein Satz, der eine echte Entscheidung erklärt.
Über uns · Abschnitt 5
Was Kunden über die Zusammenarbeit sagen
Hier passen Stimmen zur Zusammenarbeit, nicht zum Produkt –
Erreichbarkeit, Termintreue, Umgang bei Problemen. Die produktbezogenen
Stimmen stehen auf der Leistungsseite.
Wird gerne so gemacht:
Dieselben Zitate wie auf der Startseite und der Leistungsseite.
Zitate ohne Nachnamen oder Firma – das wirkt erfunden, auch wenn es echt ist.
So beeindruckt es besser:
Zwei Stimmen, die den Umgang beschreiben, nicht das Ergebnis.
Besonders wertvoll: eine Stimme dazu, wie ihr mit einem Problem umgegangen seid.
Über uns · Abschnitt 6
Zurück ins Angebot – nicht in die Sackgasse
Diese Seite endet auffällig oft im Nichts. Wer bis hierher liest, ist
interessiert – und braucht einen Weg zurück ins Angebot oder direkt
zum Kontakt.
Wird gerne so gemacht:
Die Seite hört nach dem letzten Absatz einfach auf.
Der einzige Weg weiter führt über das Hauptmenü.
So beeindruckt es besser:
Zwei Wege: zurück zu den Leistungen oder direkt Kontakt aufnehmen.
Derselbe Kontaktweg wie auf allen anderen Seiten.
deine-firma.at/kontakt/
Header
Footer
5
Kontakt
deine-firma.at/kontakt/
Formular und direkte Kontaktdaten, dazu Anfahrt und Erreichbarkeit. Die Seite,
auf der sich entscheidet, ob aus einem Besucher eine Anfrage wird.
Wird gerne so gemacht:
Zwölf Pflichtfelder inklusive Anrede, Firmengröße und Budgetauswahl.
Ein Captcha, das zweimal fehlschlägt – danach schreibt niemand mehr.
Nur ein Formular, keine Telefonnummer, keine Adresse.
Telefonnummer als Bild, auf dem Handy nicht antippbar.
Nach dem Absenden ein grüner Kasten statt einer eigenen Danke-Seite.
So beeindruckt es besser:
Drei Felder genügen: Name, Kontaktweg, Anliegen.
Honeypot statt Captcha – unsichtbar für Menschen, wirksam gegen Bots.
Antwortzeit dazuschreiben: „Rückmeldung werktags innerhalb von 24 Stunden“.
Praxis-Tipp: Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Anfragen. Was du im Erstgespräch ohnehin klärst,
muss nicht ins Formular.
Insight: Leite nach dem Absenden auf eine eigene URL wie /danke/ weiter.
Nur so lässt sich zählen, welcher Kanal die Anfragen bringt – ein
ausgeblendeter Hinweistext ist für jede Auswertung unsichtbar.
Abschnitte mit ? in der Zeichnung anklicken –
die Erklärung erscheint hier.
Kontakt · Abschnitt 2
Wie und wann ihr erreichbar seid
Erreichbarkeit und zugesagte Antwortzeit gleich oben – vor dem Formular.
Das beantwortet die stille Frage „wann höre ich etwas?“, bevor
sie zum Grund wird, nicht zu schreiben.
Wird gerne so gemacht:
Die Seite beginnt direkt mit dem Formular, ohne ein Wort dazu.
Keine Angabe, wann eine Antwort kommt.
So beeindruckt es besser:
„Rückmeldung werktags innerhalb von 24 Stunden“ – und dann einhalten.
Dazuschreiben, wer antwortet: ein Name statt „unser Team“.
Kontakt · Abschnitt 3
Drei Felder plus Honeypot statt Captcha
Name, Kontaktweg, Anliegen – mehr braucht eine Erstanfrage nicht.
Statt eines Captchas schützt ein Honeypot: ein per CSS unsichtbares Zusatzfeld,
das Menschen nie sehen und Bots stur ausfüllen.
Wird gerne so gemacht:
Zwölf Pflichtfelder inklusive Anrede, Firmengröße und Budgetauswahl.
Ein Captcha, das zweimal fehlschlägt – danach schreibt niemand mehr.
Nach dem Absenden ein grüner Kasten statt einer eigenen Danke-Seite.
So beeindruckt es besser:
Drei Felder, davon höchstens zwei Pflicht.
Honeypot mit aria-hidden und tabindex="-1", sonst lesen
Screenreader das Feld vor und blinde Besucher füllen es aus.
Insight: Leite nach dem Absenden auf eine eigene URL wie /danke/ weiter.
Nur so lässt sich zählen, welcher Kanal Anfragen bringt – ein
ausgeblendeter Hinweistext ist für jede Auswertung unsichtbar.
Der zweite Weg neben dem Formular. Menschen, die schnell entscheiden wollen,
greifen zum Hörer – wenn sie die Nummer antippen können.
Wird gerne so gemacht:
Telefonnummer als Bild, auf dem Handy nicht antippbar.
Die Angaben weichen von denen im Impressum ab.
Öffnungszeiten stehen seit dem Launch unverändert da.
So beeindruckt es besser:
Nummer als tel:-Link, Adresse als markierbarer Text.
Identisch mit dem Impressum – auch Karten- und KI-Dienste vergleichen das.
Kontakt · Abschnitt 5
Anfahrt – erst nach Einwilligung laden
Eine Karte hilft allen, die tatsächlich vorbeikommen. Technisch ist sie der
heikelste Baustein der Seite, weil sie Daten zu einem fremden Anbieter überträgt.
Wird gerne so gemacht:
Die Karte lädt sofort – also bevor jemand zugestimmt hat.
Der Cookie-Banner ist da, die Karte lädt trotzdem vorher.
Kein Alternativweg für alle, die nicht zustimmen.
So beeindruckt es besser:
Erst nach Einwilligung nachladen, mit Platzhalter und Hinweis.
Oder ein statisches Bild mit Link – funktioniert ohne jede Einwilligung.
deine-firma.at/impressum/
Header
6
Impressum & Datenschutz
deine-firma.at/impressum/
Zwei getrennte Seiten, von überall im Footer verlinkt. Keine
Fleißaufgabe, sondern Pflicht – und für viele Besucher ein stiller
Vertrauenstest: Wer hier vollständig ist, wirkt auch sonst verlässlich.
Wird gerne so gemacht:
„Impressum & Datenschutz“ auf einer gemeinsamen Seite zusammengelegt.
Die Pflichtlinks stehen nur auf der Startseite, nicht auf den Unterseiten.
Datenschutzerklärung aus einem Generator, ohne die tatsächlich genutzten Dienste.
Kontaktdaten im Impressum weichen von denen auf der Kontaktseite ab.
Das Impressum ist erst nach drei Klicks erreichbar.
So beeindruckt es besser:
Zwei eigene Seiten, im Footer getrennt und mit genau diesen Wörtern verlinkt.
Von jeder Seite aus in höchstens zwei Klicks erreichbar.
Die Datenschutzerklärung nennt die Dienste, die wirklich eingebunden sind.
Insight: Sobald du über die Website verkaufst, kommen AGB und Widerrufsbelehrung dazu.
Wer nur Dienstleistungen anbietet und nicht online abschließt, braucht die
Widerrufsbelehrung hier nicht – ein Impressum aber immer.
Abschnitte mit ? in der Zeichnung anklicken –
die Erklärung erscheint hier.
Impressum & Datenschutz · Abschnitt 2
Anbieterangaben: Firma, Adresse, Vertretung
Der Pflichtteil: wer hinter der Website steht, unter welcher Anschrift und
wer vertretungsbefugt ist. Für viele Besucher zugleich ein stiller
Vertrauenstest – wer hier vollständig ist, wirkt auch sonst verlässlich.
Wird gerne so gemacht:
Die Kontaktdaten weichen von denen auf der Kontaktseite ab.
Nur ein Kontaktformular statt einer E-Mail-Adresse.
Postfach statt ladungsfähiger Anschrift.
So beeindruckt es besser:
Vollständig, aktuell und deckungsgleich mit der Kontaktseite.
E-Mail-Adresse im Klartext – sie ist Teil der Pflichtangaben.
Impressum & Datenschutz · Abschnitt 3
Kontakt, Register, UID, Aufsichtsbehörde
Je nach Tätigkeit kommen Firmenbuchnummer, UID, Kammerzugehörigkeit,
Berufsbezeichnung oder Aufsichtsbehörde dazu. Bei reglementierten Berufen
ist die Liste deutlich länger.
Wird gerne so gemacht:
Die UID fehlt, obwohl sie auf den Rechnungen steht.
Bei reglementierten Berufen fehlen Kammer und Berufsbezeichnung.
So beeindruckt es besser:
Einmal jährlich gegen die Gewerbedaten prüfen.
Bei Unsicherheit den Steuerberater oder die Kammer fragen – das ist keine Rechtsberatung, die wir leisten.
Gehört auf eine eigene Seite, nicht ans Ende des Impressums.
Sie muss die Dienste nennen, die tatsächlich eingebunden sind.
Wird gerne so gemacht:
Eine Generator-Vorlage ohne Abgleich – sie beschreibt dann eine fremde Website.
Dienste sind aufgeführt, die längst entfernt wurden, oder fehlen, die neu dazukamen.
Impressum und Datenschutz auf einer gemeinsamen Seite.
So beeindruckt es besser:
Liste der eingebundenen Dienste durchgehen, bevor die Erklärung online geht.
Nach jeder technischen Änderung gegenprüfen – neue Schriftart, neues Tracking, neues Formular.
Impressum & Datenschutz · Abschnitt 5
Footer – beide Links getrennt
Von jeder Seite aus in höchstens zwei Klicks erreichbar. Auf einer
neunseitigen Website heißt das: im Footer, der überall gleich ist.
Wird gerne so gemacht:
Die Pflichtlinks stehen nur auf der Startseite.
Der Link heißt „Rechtliches“ statt „Impressum“.
So beeindruckt es besser:
Genau die Wörter „Impressum“ und „Datenschutz“ verwenden.
Beide als eigene Links, nicht als einer.
Die drei, die den Unterschied machen
deine-firma.at/referenzen/
Header
Footer
7
Referenzen / Projekte
deine-firma.at/referenzen/
Abgeschlossene Arbeiten mit Ausgangslage, Vorgehen und Ergebnis. Diese Seite ersetzt
jede Selbstbeschreibung: Statt zu behaupten, dass ihr gut seid, zeigt ihr es.
Wird gerne so gemacht:
Eine Logowand ohne eine einzige Geschichte dazu.
„Wir konnten den Umsatz deutlich steigern“ – ohne eine Zahl.
Fotos ohne Beschreibung, sodass niemand erkennt, was daran die Leistung war.
Nur Vorzeigeprojekte aus einer Branche, obwohl ihr breiter arbeitet.
Die Referenzen sind seit vier Jahren dieselben.
So beeindruckt es besser:
Drei Sätze genügen: Ausgangslage, Maßnahme, Ergebnis.
Je Referenz auf die passende Leistungsseite verlinken.
Name, Ort und Jahr dazuschreiben – prüfbar schlägt schmückend.
Praxis-Tipp: Frag Kunden nach dem Ergebnis, nicht nach einem Lob.
„Seit dem Umbau rufen mehr Leute an“ ist mehr wert als fünf Sterne.
Abschnitte mit ? in der Zeichnung anklicken –
die Erklärung erscheint hier.
Referenzen / Projekte · Abschnitt 2
Was hier zu sehen ist
Kurz einordnen, welche Art von Projekten hier steht – damit Besucher
in zehn Sekunden wissen, ob ihr Fall dabei ist.
Wird gerne so gemacht:
Die Seite beginnt ohne Einordnung direkt mit Bildern.
Nur Vorzeigeprojekte aus einer Branche, obwohl ihr breiter arbeitet.
So beeindruckt es besser:
Ein Satz zur Bandbreite: Größe, Branchen, Region.
Filter oder Gruppierung, sobald es mehr als zehn Projekte sind.
Referenzen / Projekte · Abschnitt 3
Projekte als Karten, je mit Ergebnis
Je Karte ein Projekt mit einem konkreten Ergebnis. Ein Logo ohne Geschichte
ist Dekoration, kein Beweis.
Wird gerne so gemacht:
Eine Logowand ohne eine einzige Geschichte.
Fotos ohne Beschreibung – niemand erkennt, was daran eure Leistung war.
Die Referenzen sind seit vier Jahren dieselben.
So beeindruckt es besser:
Je Karte: Was war die Lage, was habt ihr getan, was kam dabei heraus.
Jede Karte verlinkt auf die passende Leistungsseite.
Praxis-Tipp: Frag Kunden nach dem Ergebnis, nicht nach einem Lob.
„Seit dem Umbau rufen mehr Leute an“ ist mehr wert als fünf Sterne.
Referenzen / Projekte · Abschnitt 4
Ein Projekt ausführlich: Lage, Weg, Ergebnis
Eine ausführliche Referenz genügt als Muster für alle anderen. Drei Sätze
reichen: Ausgangslage, Maßnahme, Ergebnis – das ist eine vollständige
Case Study.
Wird gerne so gemacht:
„Wir konnten den Umsatz deutlich steigern“ – ohne eine Zahl.
Nur das Ergebnis, nie die Ausgangslage – damit fehlt der Vergleichspunkt.
Kein Datum, also nicht einzuordnen.
So beeindruckt es besser:
Ausgangslage nennen, auch wenn sie unangenehm war.
Der Anschluss an die Referenz – hier ist der Besucher am ehesten bereit,
weil er gerade einen Beleg gelesen hat.
Wird gerne so gemacht:
Die Referenzseite endet ohne Angebot.
Der Aufruf ist allgemein gehalten und knüpft nicht an das Gelesene an.
So beeindruckt es besser:
„Ähnliche Ausgangslage? Dann lass uns kurz sprechen.“
Direkt nach der ausführlichen Referenz, nicht erst nach allen Karten.
deine-firma.at/preise/
Header
Footer
8
Preise / Orientierung
deine-firma.at/preise/
Kein vollständiger Katalog, aber eine Größenordnung: Ab-Preise, Pakete oder Spannen.
Die Seite filtert Anfragen, die ohnehin nie zustande kommen – und gibt allen
anderen die Sicherheit, überhaupt anzufragen.
Wird gerne so gemacht:
„Preise auf Anfrage“ – wer vergleicht, ist damit weg.
Der Preis steht nur in einem PDF, das man erst herunterladen muss.
Drei Pakete, alle gleich beschrieben, keines als Empfehlung markiert.
Netto oder brutto wird nicht dazugeschrieben.
Bei Waren fehlt der gesetzlich vorgeschriebene Grundpreis.
So beeindruckt es besser:
Ab-Preis oder Spanne sichtbar, ohne Klick und ohne Formular.
Ein Paket als Empfehlung kennzeichnen und in einem Satz begründen.
Dazuschreiben, was nicht enthalten ist – das verhindert Enttäuschungen.
Insight: Sobald Waren mit Preis gezeigt werden, gilt in Österreich und Deutschland die
Grundpreisangabe – also der Preis je Kilo, Liter oder Meter. Das betrifft
auch eine kleine Website mit drei Produkten.
Abschnitte mit ? in der Zeichnung anklicken –
die Erklärung erscheint hier.
Preise / Orientierung · Abschnitt 2
Wie sich der Preis zusammensetzt
Wovon der Preis abhängt, in zwei Sätzen. Das beantwortet die halbe Frage,
bevor die Zahlen kommen – und macht die Zahlen erklärbar statt willkürlich.
Wird gerne so gemacht:
Die Seite beginnt mit Zahlen, ohne zu sagen, wovon sie abhängen.
Eine Entschuldigung dafür, dass es Geld kostet.
So beeindruckt es besser:
Zwei Sätze zu den Faktoren: Umfang, Zustand, Dringlichkeit.
Ein Satz dazu, was den Preis senkt – das wird selten gesagt und gern gelesen.
Preise / Orientierung · Abschnitt 3
Pakete oder Ab-Preise, eines empfohlen
Die Zahlen selbst: Ab-Preise, Spannen oder Pakete. Eines sichtbar empfohlen
und in einem Satz begründet.
Wird gerne so gemacht:
„Preise auf Anfrage“ – wer vergleicht, ist damit weg.
Drei Pakete, alle gleich beschrieben, keines als Empfehlung markiert.
Netto oder brutto wird nicht dazugeschrieben.
So beeindruckt es besser:
Ab-Preis oder Spanne sichtbar, ohne Klick und ohne Formular.
Ein Paket empfehlen und begründen – das nimmt die Entscheidung ab.
Insight: Sobald Waren mit Preis gezeigt werden, gilt in Österreich und Deutschland
die Grundpreisangabe – also der Preis je Kilo, Liter oder Meter.
Das betrifft auch eine kleine Website mit drei Produkten.
Der Abschnitt, der Vertrauen schafft und Diskussionen spart. Wer vorher sagt,
was nicht dabei ist, muss es später nicht erklären.
Wird gerne so gemacht:
Der Abschnitt fehlt – die Klärung passiert dann im Streitfall.
Ausschlüsse im Kleingedruckten statt in der Liste.
So beeindruckt es besser:
Drei bis fünf Punkte, klar benannt, ohne Beschönigung.
Dazu jeweils, was es kostet, wenn man es doch dazubucht.
Preise / Orientierung · Abschnitt 5
Fragen zum Preis
Preisfragen gehören hierher, nicht auf die allgemeine FAQ-Seite. Hier sind
genau die Leute, die sie sich gerade stellen.
Wird gerne so gemacht:
Die Preisfragen stehen auf der allgemeinen FAQ-Seite, zwei Klicks entfernt.
Die unangenehmste Frage – „warum so teuer?“ – fehlt.
So beeindruckt es besser:
Vier bis sechs Fragen: Zahlungsweise, Anzahlung, Nachträge, Stornierung.
Die Frage nach dem Warum ehrlich beantworten, nicht ausweichen.
Preise / Orientierung · Abschnitt 6
Handlungsaufruf
Kein „Angebot anfordern“, sondern der kleinstmögliche Schritt:
ein kurzes Gespräch, unverbindlich.
Wird gerne so gemacht:
Der Aufruf verlangt sofort eine Entscheidung über die volle Summe.
Ein Formular mit Budgetauswahl direkt unter den Preisen.
So beeindruckt es besser:
Den kleinsten nächsten Schritt anbieten, nicht den größten.
Dazuschreiben, dass das Gespräch nichts kostet und zu nichts verpflichtet.
deine-firma.at/haeufige-fragen/
Header
Footer
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FAQ
deine-firma.at/haeufige-fragen/
Die Fragen, die im Erstgespräch ohnehin jedes Mal kommen – schriftlich beantwortet.
Diese Seite spart Telefonzeit, räumt Einwände weg und liefert genau den Text, den
Google und KI-Assistenten am liebsten zitieren.
Wird gerne so gemacht:
Fragen, die nie jemand gestellt hat: „Warum sollten Sie uns wählen?“
Genau die unangenehmen Fragen fehlen – also die, die den Abschluss blockieren.
Antworten, die auf das Kontaktformular verweisen, statt zu antworten.
Die Antworten werden per JavaScript nachgeladen und sind für Google unsichtbar.
Zwanzig Fragen ohne erkennbare Ordnung.
So beeindruckt es besser:
Vier bis acht echte Fragen aus Kundengesprächen, die wichtigste zuerst.
Auch die unangenehme Frage beantworten – das schafft mehr Vertrauen als jedes Siegel.
Antworttext im HTML lassen und mit FAQ-Auszeichnung versehen.
Praxis-Tipp: Führ zwei Wochen lang eine Liste der Fragen, die am Telefon kommen. Diese Liste
ist deine FAQ-Seite – du musst sie nur noch aufschreiben.
Abschnitte mit ? in der Zeichnung anklicken –
die Erklärung erscheint hier.
FAQ · Abschnitt 2
Einordnung in einem Satz
Ein Satz, dann direkt die Fragen. Eine lange Einleitung vor einer FAQ-Seite
liest niemand – die Leute sind hier, weil sie eine bestimmte Frage haben.
Wird gerne so gemacht:
Eine halbe Bildschirmhöhe Einleitung vor der ersten Frage.
Die Seite heißt „Wissenswertes“ – danach sucht niemand.
So beeindruckt es besser:
Ein Satz, dann die Fragen. Bei vielen Fragen nach Themen gruppieren.
Die Seite „Häufige Fragen“ nennen und auch so verlinken.
FAQ · Abschnitt 3
Vier bis acht Fragen, die wichtigste zuerst
Echte Fragen aus Verkaufsgesprächen, die unangenehmste zuerst. Dieser Abschnitt
spart Telefonzeit, räumt Einwände weg und liefert den Text, den Google und
KI-Assistenten am liebsten zitieren.
Wird gerne so gemacht:
Fragen, die nie jemand gestellt hat: „Warum sollten Sie uns wählen?“
Antworten, die auf das Kontaktformular verweisen, statt zu antworten.
Die Antworten werden per JavaScript nachgeladen und sind für Google unsichtbar.
So beeindruckt es besser:
Zwei Wochen lang die Telefonfragen mitschreiben – das ist die Seite.
Antworttext im HTML lassen und mit FAQ-Auszeichnung versehen.
Insight: Mit FAQ-Auszeichnung kann dieser Abschnitt direkt in Suchergebnissen und
KI-Antworten auftauchen – für eine kleine Website der günstigste Weg
zu zusätzlicher Sichtbarkeit.
Der wichtigste Abschnitt dieser Seite: Wer hier ankommt und seine Frage nicht
gefunden hat, braucht sofort einen Weg zu einem Menschen.
Wird gerne so gemacht:
Die Seite endet nach der letzten Frage.
Der Verweis führt ins Hauptmenü statt direkt zum Kontakt.
So beeindruckt es besser:
„Frage nicht dabei? Ruf an oder schreib uns – wir ergänzen sie hier.“
Die gestellten Fragen tatsächlich aufnehmen – die Seite wächst dann von selbst.
Die eine Regel, an der die ganze Struktur hängt
Eine Frage – eine Seite. Alles andere folgt daraus: Wie viele Seiten du
brauchst, wie du sie benennst, wann du eine neue anlegst und wann du zwei zusammenlegst.
So nicht
Eine Seite „Unsere Leistungen“ mit Badsanierung, Heizungstausch und Kundendienst.
Drei Suchanfragen, eine URL – sie konkurrieren miteinander, keine gewinnt.
So schon
Drei Seiten: /leistungen/badsanierung/, /leistungen/heizungstausch/,
/leistungen/kundendienst/ – jede beantwortet genau eine Frage vollständig.
Die Gegenprobe funktioniert genauso: Wenn du für zwei Seiten dieselbe Überschrift schreiben
würdest, gehören sie zusammen. Und wenn eine Seite drei verschiedene Überschriften bräuchte,
sind es in Wahrheit drei Seiten.
Nebeneffekt: Die Struktur wächst mit. Neue Leistung? Neue Seite. Die bestehenden URLs bleiben
unangetastet – kein Relaunch, kein Rankingverlust.
Auf jeder Seite gleich
Was auf allen neun Seiten gleich sein muss
Sobald eine Website aus mehreren Seiten besteht, entscheidet die Wiederholung: dieselbe Navigation, derselbe Footer, dieselben Pflichtlinks – auf jeder einzelnen Seite. Genau daran scheitern kleine Websites am häufigsten.
Header & Navigation
Logo links, Menü mittig oder rechts, ein sichtbarer Button für die wichtigste Handlung.
Ab etwa 768 px Breite abwärts gehört das Menü hinter ein Burger-Icon –
sonst bricht die Navigation auf dem Handy um oder wird unklickbar klein.
Maximal sieben Hauptpunkte. Jeder achte Punkt halbiert die Aufmerksamkeit für die
ersten sieben. Das Logo verlinkt immer auf die Startseite – das erwarten Besucher,
ohne darüber nachzudenken.
Der häufigste Fehler: Der Burger enthält nur die Menüpunkte, aber nicht
den Kontakt-Button. Auf dem Handy verschwindet damit genau die Handlung, die Umsatz bringt.
Footer & Pflichtlinks
Impressum und Datenschutzerklärung gehören getrennt in den Footer –
jeweils als eigener Link, mit genau diesen Wörtern beschriftet und von jeder Seite aus
mit maximal zwei Klicks erreichbar.
Sobald du online verkaufst, kommen AGB und Widerrufsbelehrung dazu.
Wer nur Dienstleistungen anbietet und nicht online abschließt, braucht die Widerrufsbelehrung
an dieser Stelle nicht – ein Impressum aber immer.
„Impressum & Datenschutz“ auf einer gemeinsamen Seite ist zulässig,
aber unübersichtlich – und macht Abmahnern die Arbeit leichter als zwei saubere Links.
Auf die Kontaktseite gehören beide Wege: Formular und direkte
Adresse plus Telefonnummer. Menschen, die schnell kaufen wollen, greifen zum Hörer;
Menschen, die abends recherchieren, tippen ins Formular.
Ein Honeypot ist ein zusätzliches Formularfeld, das per CSS unsichtbar
gemacht wird. Menschen sehen es nicht und füllen es nie aus – Spam-Bots füllen stur
alle Felder aus. Ist das Feld befüllt, verwirfst du die Nachricht. Kein Captcha,
keine Hürde, keine Google-Einbindung, kein Datenschutzproblem.
Wichtig: aria-hidden und tabindex="-1" nicht weglassen –
sonst liest ein Screenreader das Feld vor und blinde Besucher füllen es aus. Ihre Anfrage
landet dann im Nichts.
Danke-Seite mit eigener URL
Nach dem Absenden gehört der Besucher auf eine eigene Seite wie
/danke/ – nicht auf einen grünen Kasten im Formular.
Nur so lässt sich eine Anfrage überhaupt zählen: Werbe- und Analyse-Tools messen
Seitenaufrufe, nicht ausgeblendete Meldungen. Ohne eigene Danke-Seite weißt du nie,
welcher Kanal deine Anfragen bringt – und optimierst blind.
Schreib dort auch dazu, wann du dich meldest. Das senkt die Zahl der
Nachfass-Mails spürbar.
Ein Cookie-Banner brauchst du erst, wenn du etwas lädst, das nicht technisch notwendig ist –
Statistik, Werbepixel, eingebettete Videos, Schriften von fremden Servern.
Wer Schriften lokal einbindet und auf Tracking verzichtet, braucht keinen Banner.
Die 404-Seite ist kein Restposten: Sie fängt jeden falschen Link ab. Statt
„Seite nicht gefunden“ gehören dort Suchfeld, die drei wichtigsten
Seiten und ein Kontaktlink hin.
Falsch gesetzte Banner blockieren den Google-Bot – dann steht deine Seite
zwar online, wird aber nicht vollständig gelesen.
Tempo, Titel & Auffindbarkeit
Jede Seite braucht einen eigenen Title und eine eigene
Meta-Description. Zwei Seiten mit identischem Titel konkurrieren
bei Google gegeneinander – und beide verlieren.
Als technische Messlatte gelten die Core Web Vitals: größtes Element sichtbar in
≤ 2,5 Sekunden, Reaktion auf Klicks unter
200 Millisekunden, kein Nachrutschen des Layouts
(CLS < 0,1).
Der größte Hebel ist fast immer derselbe: unkomprimierte Bilder. Ein Foto mit
4.000 Pixel Breite in einem 600 Pixel breiten Kasten kostet Ladezeit,
ohne irgendetwas besser aussehen zu lassen.
Drei Fragen, die beim Thema Website-Struktur immer wieder kommen. Fahr mit der Maus über eine PersonTippe oder klicke auf eine Person - du bekommst genau die Antwort, die wir auch im Erstgespräch geben.
Die Personen sind Beispiele. Die Fragen und die Antworten sind echt.
Markus
Wir haben vier Sortimente. Reicht dafür nicht eine gute Leistungsseite?
Nur wenn Kunden auch danach als Ganzes suchen. Tun sie das getrennt, konkurrieren vier Themen um eine URL - und keines wird gefunden. Vier Seiten sind hier weniger Arbeit als ein Relaunch später.
Sabine
Muss ich Preise auf die Website schreiben? Meine Mitbewerber machen es nicht.
Müssen nur, wenn du online verkaufst. Sollten fast immer: Wer vergleicht, springt ohne Zahl ab. Eine Spanne genügt - und du führst weniger Gespräche, die ohnehin am Budget scheitern.
Anke & Tobias
Wir haben acht Seiten, aber alle wirken halbleer. Lieber zusammenlegen?
Erst prüfen, ob jede Seite eine eigene Frage beantwortet. Wenn ja, gehört Inhalt hinein statt Seiten zusammen. Wenn zwei Seiten dieselbe Frage bedienen, gehören genau die zusammengelegt.
Sechs reichen in den allermeisten Fällen: Startseite, eine Leistungsübersicht, je Leistung eine eigene Seite, Über uns, Kontakt sowie Impressum und Datenschutz als getrennte Rechtsseiten. Wer darüber hinausgehen will, ergänzt Referenzen, eine Preisorientierung und eine FAQ-Seite - genau die drei fehlen in der Praxis am häufigsten.
Braucht wirklich jede Leistung eine eigene Seite?
Jede Leistung, die Kunden getrennt suchen, ja. Die Faustregel lautet: eine Frage - eine Seite. Ein Betrieb mit Badsanierung und Heizungstausch braucht zwei Seiten, weil das zwei verschiedene Suchanfragen sind. Zwei Leistungen auf einer Seite konkurrieren um dieselbe URL, und keine von beiden wird dafür gut gefunden.
Wie viele Seiten sind zu wenig, wie viele zu viel?
Unter fünf Seiten fehlt meistens etwas, das Kunden vor der Anfrage brauchen. Über etwa zwölf Seiten wird die Pflege bei kleinen Teams zum Problem - und ungepflegte Seiten schaden mehr, als sie nutzen. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern ob jede Seite eine eigene Frage beantwortet. Seiten, die niemand aufruft und niemand pflegt, gehören weg.
Muss ich Preise auf meine Website schreiben?
Rechtlich nur, wenn du online verkaufst - dann gelten Preisangabenpflichten inklusive Grundpreis bei Waren. Praktisch ist eine Orientierung fast immer von Vorteil: "Preise auf Anfrage" filtert nicht die falschen Interessenten heraus, sondern die vergleichenden. Eine Spanne oder ein Ab-Preis genügt und spart beiden Seiten Gespräche.
Brauche ich einen Blog auf einer kleinen Website?
Nur, wenn ihn jemand dauerhaft pflegt. Ein Blog mit drei Beiträgen aus dem Startjahr schadet dem Eindruck mehr, als er nützt. Wer regelmäßig Fragen von Kunden beantwortet, gewinnt damit dagegen Sichtbarkeit für Suchbegriffe, die die Leistungsseiten nicht abdecken. Ohne feste Zuständigkeit lieber weglassen und die vorhandenen Seiten besser machen.
Reicht eine Über-uns-Seite oder braucht es einzelne Team-Seiten?
Bei kleinen Betrieben reicht eine Seite mit echten Fotos und Namen. Eigene Seiten je Person lohnen sich erst, wenn Kunden gezielt nach Personen suchen - etwa bei Kanzleien, Praxen oder Beratung, wo der Name selbst ein Suchbegriff ist.
Kann ich eine kleine Website später erweitern?
Ja, und genau dafür ist diese Struktur gebaut. Solange jede Seite ein Thema behandelt, wächst die Website, indem Themen dazukommen - nicht indem bestehende Seiten voller werden. Aus der Leistungsübersicht wird später eine Ebene mit Unterseiten, die bestehenden URLs bleiben dabei erhalten.
Weiter im Cluster
Die anderen Seitentypen
Passt dieser Typ doch nicht zu deinem Vorhaben? Dann ist einer davon der richtige –
jeder mit Aufbau, typischen Fehlern und konkreten Verbesserungen.
Wir sortieren deine Seiten, bevor jemand gestaltet
Die meisten Websites werden gebaut und danach mit Inhalt gefüllt. Umgekehrt herum ist es
billiger: erst klären, welche Fragen deine Kunden mitbringen, daraus die Seiten ableiten –
und dann gestalten. Wir machen das mit dir, ob wir die Seite anschließend bauen oder nicht.