Was ist ein Onepager?
Eine Website, die aus einer einzigen, durchgehend scrollbaren Seite besteht. Statt auf Unterseiten zu verlinken, springt das Menü zu Abschnitten derselben Seite. Alle Inhalte - Angebot, Ablauf, Referenzen, Kontakt - liegen unter einer URL untereinander. Pflichtseiten wie Impressum und Datenschutzerklärung bleiben trotzdem eigene Seiten.
In welcher Reihenfolge sollten die Abschnitte eines Onepagers stehen?
Bewährt hat sich: Header mit Sprungmarken, Hero mit klarer Aussage und einem Button, Vertrauensleiste, das Problem aus Kundensicht, das Angebot, der Ablauf in wenigen Schritten, die Menschen dahinter, Kundenstimmen, Preisorientierung, FAQ, Kontaktformular und Footer mit Pflichtlinks. Die Logik dahinter ist immer dieselbe: erst einordnen, dann überzeugen, dann belegen, dann handeln lassen.
Wie viele Abschnitte sollte ein Onepager haben?
Sieben bis zwölf Abschnitte sind üblich. Weniger wirkt dünn und beantwortet zu wenige Fragen, mehr führt zu endlosem Scrollen, bei dem der Kontaktteil nie erreicht wird. Wichtiger als die Zahl ist, dass jeder Abschnitt genau eine Aufgabe hat und mit einer eigenen Überschrift beginnt.
Für wen ist ein Onepager geeignet?
Für alle, die ein klares Angebot für eine Zielgruppe haben und eine einzige gewünschte Handlung: Anfrage, Anruf oder Terminbuchung. Typisch sind Gründungen, Einzelunternehmen, ein einzelnes Projekt, ein Buch, eine Veranstaltung oder ein Coaching-Angebot. Sobald mehrere Leistungen getrennt gesucht werden, ist eine Website mit Unterseiten der bessere Typ.
Ist ein Onepager schlecht für SEO?
Nein, aber er ist begrenzt. Ein Onepager hat eine URL, einen Title und eine Meta-Description - er kann damit im Kern nur für ein Thema ranken. Für ein fokussiertes Angebot ist das ausreichend. Wer für mehrere, inhaltlich auseinanderliegende Suchbegriffe gefunden werden will, braucht eigene Seiten, weil sonst alle Themen um dieselbe URL konkurrieren.
Was kostet ein Onepager?
Die Spanne ist groß, weil der Bau selten der teure Teil ist. Den Aufwand bestimmen Texte, Bilder und die Frage, ob die Inhalte schon existieren. Deshalb nennen wir keine pauschale Zahl, sondern sehen uns das Vorhaben an und sagen, was es realistisch braucht - und welche Teile du selbst übernehmen kannst.
Kann ich einen Onepager später zu einer größeren Website ausbauen?
Ja. Damit das ohne Rankingverlust gelingt, sollte jeder Abschnitt von Anfang an in sich verständlich sein und eine eigene Überschrift tragen - dann wird aus dem Abschnitt später eine eigene Seite. Beim Umbau werden die bisherigen Ankerlinks per Weiterleitung auf die neuen Unterseiten geführt, damit bestehende Verlinkungen weiter funktionieren.
Brauche ich ein Impressum, wenn es nur eine Seite ist?
Ja. Die Impressumspflicht hängt nicht an der Zahl der Seiten. Impressum und Datenschutzerklärung gehören getrennt in den Footer, mit genau diesen Wörtern beschriftet und mit maximal zwei Klicks erreichbar. Wer über die Seite auch verkauft, ergänzt AGB und Widerrufsbelehrung.