Klick in der Zeichnung auf einen Baustein – hier steht, wozu er dient.
Baustein 1 von 8
Kopf: Logo, Name, ein Satz
Logo oder Foto, der Name, unter dem dich Leute kennen, und ein Satz dazu,
was du tust und wo. Mehr passt auf einen Handybildschirm nicht – und mehr
braucht es auch nicht.
Wird gerne so gemacht:
- Der Firmenwortlaut aus dem Firmenbuch statt des Namens, unter dem dich Leute kennen.
- Kein Ort – bei einem lokalen Betrieb die wichtigste fehlende Information.
- Ein Logo als Bilddatei mit weißem Kasten drumherum.
- Drei Zeilen Selbstbeschreibung, die den ersten Button nach unten drücken.
So beeindruckt es besser:
- Name, Leistung und Ort in einer Zeile: „Trattoria da Luca · Pizza · Graz“.
- Ein echtes Foto von dir oder vom Geschäft – nicht das Logo allein.
Insight: Der Kopf ist das, was in Vorschauen bei WhatsApp und Instagram erscheint.
Wer ihn schlampig füllt, verschenkt genau die Stelle, an der geteilte
Links entschieden werden.
Baustein 2 von 8
Status: Jetzt geöffnet
Bei allen Betrieben mit Öffnungszeiten die meistgesuchte Information überhaupt.
Gute Anbieter zeigen automatisch an, ob gerade offen ist und wann als Nächstes
geöffnet wird.
Wird gerne so gemacht:
- Öffnungszeiten nur als Text, den man selbst mit der Uhr abgleichen muss.
- Feiertage und Urlaub sind nicht gepflegt – dann steht dort etwas Falsches.
- Betriebe mit Mittagspause tragen durchgehende Zeiten ein, weil zwei Fenster fehlen.
So beeindruckt es besser:
- Automatischer Status statt statischer Liste.
- Zwei Zeitfenster pro Tag nutzen, wenn es eine Mittagspause gibt.
- Urlaub eintragen, sobald er feststeht – nicht am Tag davor.
Praxis-Tipp: Falsche Öffnungszeiten sind schlimmer als keine. Wer vor verschlossener Tür steht,
kommt nicht wieder – und schreibt im Zweifel eine Bewertung.
Baustein 3 von 8
Aktion mit Ablaufdatum
Ein zeitlich begrenzter Hinweis über den Links: Tagesangebot, freie Termine,
Urlaubsvertretung, Aktionspreis. Er wirkt, weil er sichtbar endet.
Wird gerne so gemacht:
- Die Weihnachtsaktion steht im März noch oben.
- Dauerhafte „Aktionen“, die nie enden – niemand glaubt sie noch.
- Ein Hinweis ohne Handlung: eine Ankündigung, aber kein Weg dorthin.
So beeindruckt es besser:
- Start- und Enddatum setzen, damit sich der Hinweis selbst entfernt.
- Eine Handlung dazu: bestellen, buchen, anrufen.
Insight: Der häufigste Grund, warum Profile veraltet wirken, sind abgelaufene Hinweise.
Ein Ablaufdatum löst genau dieses Problem – ohne dass jemand daran denken muss.
Baustein 4 von 8
Die Buttons: deine wichtigsten Wege
Das Herzstück. Vier bis sechs Buttons, sortiert nach dem, was Besucher am häufigsten
wollen – nicht danach, was dir am wichtigsten ist.
Wird gerne so gemacht:
- Zwölf Buttons, in der Reihenfolge, in der sie eingefallen sind.
- Buttontexte wie „Mehr“ oder „Hier klicken“.
- Der wichtigste Weg steht an fünfter Stelle.
- Links, die ins Leere führen, weil die Zielseite umgezogen ist.
So beeindruckt es besser:
- Vier bis sechs Buttons, der meistgenutzte oben.
- Buttontext benennt das Ziel: „Tisch reservieren“, „Speisekarte ansehen“.
- Alle drei Monate einmal durchklicken, ob noch alles funktioniert.
Praxis-Tipp: Frag dich bei jedem Button: Würde jemand deswegen das Profil aufrufen? Wenn nein,
gehört er weiter nach unten oder gar nicht drauf.
Baustein 5 von 8
Tabs: Preisliste, Galerie, Produkte
Was über eine Linkliste hinausgeht: eine Preisliste, eine Fotogalerie, ein paar
Produkte oder ein Freitext – als eigener Bereich, den man seitlich erreicht.
Damit wird aus dem Profil eine kleine Seite.
Wird gerne so gemacht:
- Alles in einen Tab gepresst, weil es der einzige ist, der eingerichtet wurde.
- Eine Galerie mit unscharfen Handyfotos in wechselnden Formaten.
- Preise im Tab, die von denen im Laden abweichen.
So beeindruckt es besser:
- Nur die Tabs anlegen, die du auch pflegst – zwei gute schlagen fünf leere.
- Fotos im gleichen Format und gleicher Helligkeit.
Produktfotos, die verkaufen →
Baustein 6 von 8
Kontakt & Standort
Telefonnummer zum Antippen, Adresse mit Kartenlink, E-Mail. Auf dem Handy ist das
der Unterschied zwischen einem Anruf und einem Abbruch.
Wird gerne so gemacht:
- Telefonnummer als Text, der sich nicht antippen lässt.
- Nur ein Kontaktformular, kein direkter Weg.
- Die Adresse weicht von der auf Google Maps ab.
So beeindruckt es besser:
- Nummer als antippbarer Link, Adresse mit Kartenlink.
- Angaben identisch mit dem Google-Unternehmensprofil halten.
Baustein 7 von 8
Impressum & Datenschutz
Auch ein Profil ist ein geschäftlicher Auftritt. Impressum und Datenschutzhinweis
gehören dazu – unabhängig davon, wie klein die Seite ist und auf wessen
Domain sie liegt.
Wird gerne so gemacht:
- Kein Impressum, weil „es ja nur ein Profil ist“.
- Das Impressum liegt irgendwo verlinkt, aber nicht auf dem Profil selbst.
- Angaben, die nicht mit dem Firmenbuch übereinstimmen.
So beeindruckt es besser:
- Das Impressum-Feld des Anbieters nutzen – gute Dienste haben eines.
- Oder auf die bestehende Impressumsseite verlinken, falls du eine hast.
Insight: Die Impressumspflicht hängt weder am Umfang der Seite noch an der Domain.
Wer geschäftlich auftritt, braucht sie – auch mit fünf Buttons.
Was rechtlich auf jede Seite muss →
Baustein 8 von 8
QR-Code & Teilen
Der eigentliche Vorteil gegenüber einer Website: Ein Profil ist gemacht zum Teilen –
per QR-Code auf der Visitenkarte, am Schaufenster, auf der Rechnung, in der
E-Mail-Signatur.
Wird gerne so gemacht:
- Der QR-Code kostet beim Anbieter extra oder nur im Abo.
- Der Code wird zu klein gedruckt und ist nicht scanbar.
- Die URL ist kryptisch und lässt sich nicht ansagen.
So beeindruckt es besser:
- Eine sprechende Adresse wählen, die man am Telefon buchstabieren kann.
- Den Code dort anbringen, wo Menschen ohnehin stehen: Tür, Theke, Rechnung.
Praxis-Tipp: Am besten eine eigene Domain kaufen und auf das Profil weiterleiten. Dann steht
auf allen Drucksachen deine Adresse – und wenn du später auf eine eigene
Website wechselst, bleibt alles Gedruckte gültig.